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05.06.2001

Zukunftsstudie AUTO 2010

Kundenbindung und Markenmanagement gewinnen für die Automobilbranche rasant an Bedeutung. Die Automobilwirtschaft kämpft zur Zeit an vielen Brennpunkten um Margen und Märkte.Mit der Zukunftsstudie AUTO 2010 untersuchte die Unternehmensberatung Accenture die Erwartungen und Pläne der führenden deutschen Automobil-Manager und Branchenexperten für die kommenden fünf bis zehn Jahre. 86 Prozent der Befragten sehen in Zukunft One-to-One Marketingaktivitäten, Customer Relationship Management und individuelle Kundenbetreuung im Zentrum des Aufgabenspektrums der Hersteller. Fast ein Viertel kann sich für 2010 vorstellen, dass die gesamte Fahrzeugintegration bei Volumenmarken nicht mehr von Herstellern, sondern von herstellerübergreifenden Spezialisten realisiert wird.38 Prozent halten im Laufe einer solchen Entwicklung sogar die Verlagerung der gesamten Produktion an große Zulieferer für denkbar. "Für die Automobilindustrie bedeutet dieser Trend, dass die Branchen-Player entlang der gesamten Wertschöpfungskette grundlegend umdenken müssen", erklärt Dr. Jürgen Gerlach, Partner bei Accenture und weltweit verantwortlich für den Geschäftsbereich Automotive. "Weil Technologie-Innovation mittelfristig als Differenzierungsfaktor in den Hintergrund tritt, werden Kundenkontakt und Service für die Hersteller überlebensnotwendig. Es geht um den Schritt von der Produktion zur Dienstleistung".Die Entwicklung neuer Servicebereiche jenseits des Neuwagenverkaufs und die Entwicklung von Kundenbindungsstrategien im Aftersales-Bereich stehen dabei im Zentrum. Erstaunlich ist, dass die Hersteller nach Einschätzung der Automobilexperten trotzdem auf die Fertigung setzen und mittelfristig zusätzliche Produktionsstätten errichten. Erst 2010 erwarten 46 Prozent der Befragten keinen weiteren Kapazitätsausbau.Auch für die Zulieferer werden Marketing und CRM relevant: 71 Prozent der Studienteilnehmer halten es bis 2010 für wahrscheinlich, dass Zulieferer eigene Markenstrategien entwickeln und ins Endkunden-Marketing einsteigen. "Langfristig werden OEMs wesentliche Teile der Fahrzeugentwicklung und -fertigung an große Zulieferer und Spezialisten abgeben und sich dafür stärker auf ihre Marken konzentrieren", erklärt Gerlach. "Für die 1-Supplier heißt das: Entwicklung zum Systemlieferanten und Innovationsführer mit eigener Markenstrategie und direktem Kundenkontakt."Das große Problem sowohl von Herstellern wie auch Zulieferern sei jedoch, dass sie heute praktisch den Kunden kaum kennen und nur wenig Dienstleistungserfahrung mitbringen. Zur Hauptaufgabe wird nun, Service-Kompetenzen sowie den direkten Kontakt und das nötige Wissen über die Kunden aufzubauen.Auf Vertriebsseite rechnen die Teilnehmer von Auto 2010 im Zuge der möglichen Aufhebung der Gruppenfreistellungsverordnung (GVO) mit Ertragseinbrüchen von rund 40 Prozent beim markengebundenen Kfz-Handel. "Neue Retail-Formate auf dem Markt, werden die Wettbewerbslandschaft vollständig verändern", so Gerlach. "Wer sich in Zukunft mit Mega-Dealern, Powershopping-Providern, Discount-Händlern, virtuellen Anbietern oder Themenspezialisten messen will, muss sowohl den Back-Office-Bereich als auch die Service-Angebote vollständig neu gestalten." Das Internet bleibt, so die Erwartung der befragten Experten, nicht mehr als ein "Enabler" - eine zusätzliche technologische Plattform, die Effizienzsteigerung, Kostenreduktion und Steigerung der Markttransparenz ermöglicht.Die Studie können Sie bei Accenture downloaden.


Petra Weber, QM-InfoCenter-Redaktion
newsredaktion <AT> qm-infocenter.de

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