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17.08.2018

Zu viel Austausch schadet der Produktivität

Wenn sich Mitarbeiter ständig online über Kollaborationstools austauschen, fördert dies nicht unbedingt die Lösung komplexer Probleme. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der Harvard Business School. Darin stellen die Forscher auch fest: Effizienter arbeitet es sich mit einem intermittierenden Konzept.

In der Studie stellten die Forscher die Ergebnisse einer Reihe von Drei-Personen-Gruppen zusammen, die eine komplexe Problemstellung lösen mussten.

  • Die Mitglieder einer der Gruppen durften nie miteinander interagieren und lösten das Problem in völliger Isolation.
  • Mitglieder einer anderen Gruppe tauschten sich ständig miteinander aus, ähnlich wie bei der alltäglichen Nutzung von Technologie.
  • Die dritte Gruppe interagierte nur intermittierend.

Das Ergebnis fiel den Forschern zufolge auf den ersten Blick genauso aus wie erwartet.

Isolation fördert die Kreativität - aber nicht das Gesamtergebnis

Die Gruppen, in denen die Mitglieder nie miteinander interagierten, waren insgesamt die kreativsten und hatten die größte Anzahl einzigartiger Lösungen (darunter einige der besten, aber auch einige der schlechtesten). Die Lösungen stellen zudem ein hohes Maß an Variation dar. Trotz der guten Einzellösungen erreichte die Gruppe als Gesamtes nur eine niedrige durchschnittliche Lösungsqualität.

Ständige Kommunikation sorgt für Mittelmaß

Die Gruppen, die ständig interagierten, erzeugten eine höhere durchschnittliche Lösungsqualität, sie fanden jedoch oftmals nicht die besten Lösungen. Diese Gruppen waren laut Wissenschaftlern insgesamt weniger variabel und insgesamt eher mittelmäßig einzustufen.

Austausch ja - aber in Maßen

Die Ergebnisse der Gruppe, die sich nur gelegentlich austauschte, überraschte das Forscherteam. Denn diese Mitarbeiter verbanden beste beider Ansätze.

Obwohl die Gruppen nur intermittierend interagierten, hatten sie eine durchschnittliche Qualität der Lösung, die fast identisch mit den Gruppen war, die ständig in Interaktion standen. Trotzdem bewahrten sie auch genügend Variation, um einige der besten Lösungen zu finden.

Kollaborations-Tools beschränken

Die Studienautoren sehen anhand dieser Ergebnisse eine Reihe von positiven Möglichkeiten für die Effizienz am Arbeitsplatz oder auch in Schulen.

Im gleichen Zuge warnen sie jedoch auch vor den immer zugänglichen Technologien, einschließlich ständiger digitaler Kollaborations-Tools am Arbeitsplatz. Diese sollten Menschen nicht davon abhalten, ihre beste kollektive Leistung bei der Lösung komplexer Probleme zu erreichen. Ein intermittierendes Konzept könnte für einen dauerhaften Anstieg der Effizienz sorgen.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Harvard Business School

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