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26.01.2018

Wo wird vor gefährlichen Produkten gewarnt?

Wenn Geräteakkus brandgefährlich sind oder Netzteile Stromschläge austeilen, wird auf höchster Ebene davor gewarnt: Rapid Exchange of Information System (RAPEX) nennt sich das EU-Schnellwarnsystem für alle Produkte außer Lebensmitteln und Medikamenten. Daneben gibt es weitere Informationsseiten im Web.

Die Warnungen auf der Homepage Rapex werden in englischer Sprache veröffentlicht. Über alles, was deutschen Verbrauchern bedrohlich werden könnte, informiert auch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) unter Rueckrufe.de . Auf diesen Seiten werden auch gefährliche Nahrungsmittel oder Medikamente gezeigt. inklusive.

Jährlich etwa 200 gefährliche Produkte

Jedes Jahr werden dort rund 200 Produkte gelistet, dabei dominieren Lebensmittel. Die BAuA informiert die europäischen Partner, falls den Behörden hier kritische Produkte aus deutscher Produktion auffallen, wie die Behörde erklärt. Allerdings seien RAPEX oder Rueckrufe.de vergleichsweise unbekannt. Somit bleibt ein großes Risiko, dass Warnungen Käufer gefährlicher Produkte nicht erreichen - anders als etwa bei Auto-Rückrufen.

KBA informiert über Gefahren von Autos

Hier ermittelt das Kraftfahrtbundesamt die Fahrzeughalter und schreibt sie persönlich an. Teils kontaktiert der Hersteller den Autokäufer auch selbst. Bei den meisten technischen Geräten sind die Käufer aber sowohl dem Händler als auch dem Hersteller unbekannt. Bleibt also nur der regelmäßige Blick auf die Behördenseiten - oder in die Info-Datenbanken privater Anbieter.

Keine vollständige Marktüberwachung möglich

Aber das grundlegende Problem bleibt: Keine Behörde und keine private Seite kann umfassende Informationen garantieren. Insofern lohnt es, sich stets auf mehreren Seiten umzusehen. Einen stets aktuellen Überblick bietet Produktwarnung

Wer selbst gefährliche Mängel an einem Produkt feststellt, kann Hinweise an die Marktüberwachungsbehörden weitergeben. Die jeweils zuständige Behörde sowie eine Möglichkeit zur Online-Meldung finden sich der BAuA zufolge auf der Seite des EU-Marktüberwachungssystems ICSMS .

Hersteller zu Rückruf verpflichtet, aber...

Stellen Hersteller einen Mangel fest, müssen sie ihr Produkt umgehend zurückrufen. Verbraucher sollten dann schnell handeln: Denn weist der Hersteller nach, dass er über die einschlägigen Internetseiten sowie über die Händler informiert hat, kann das Risiko im Schadenfall beim Nutzer liegen, warnt der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv).

Doch nicht alle Hersteller nehmen gefährliche Produkte einfach zurück und lassen den vollen Kaufpreis über den Händler erstatten. Manche bieten einen Ersatzartikel, eine Reparatur oder eine Gutschrift an. Bei einem Defekt innerhalb der zweijährigen Gewährleistungsfrist sei das ähnlich: Der Verkäufer könne Ersatz anbieten oder eine Reparatur. Bestehe der Mangel auch nach der zweiten Reparatur, könne der Käufer sein Geld zurückfordern. Eine Gutschrift muss er nicht akzeptieren.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

dpa

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