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17.07.2015

Deutsche schlecht in Learning by doing

Der Ökonom Andries de Grip von der Universität Maastricht kommt zu dem Schluss: Obgleich informelles Lernen die Mitarbeiterproduktivität steigern und Lohnstückkosten senken kann, werde das Potenzial der Weiterbildungsmethode in Deutschland bislang unterschätzt. Stattdessen erfahren nach wie vor formale Qualifikation und Zertifikate eine hohe Wertschätzung.

De Grip hatte Daten zur Frequenz des informellen Lernens verglichen und festgestellt, dass Deutschland im internationalen Vergleich hinterherhinkt: Nur 26 Prozent der deutschen Arbeitnehmer berichten von täglichem Erkenntnisgewinn durch "learning by doing" – in den USA sind es 44 Prozent.

Auch vom regelmäßigen Austausch mit Kollegen und Vorgesetzen profitieren nur 16 Prozent der Befragten in Deutschland – verglichen mit 24 Prozent in den USA.

Lernen am Arbeitsplatz aufwerten

Wie deutsche Unternehmen das informelle Lernen aufwerten könnten, zeigt ein Beispiel: Einige Länder hätten bereits begonnen, das Lernen am Arbeitsplatz durch entsprechende Zertifikate stärker zu formalisieren.

Davon könnten auch die Unternehmen selbst profitieren, weil sie damit einen besseren Überblick über den Wissensstand der Belegschaft bekommen und dadurch produktivere Teams zusammenstellen könnten.

Schulungen beibehalten

Klassische Weiterbildung abzuschaffen, empfiehlt de Grip nicht. Sie sollte vielmehr auf weniger Mitarbeiter konzentriert werden, die das Gelernte anschließend als interne Trainer an ihre Kollegen weitergeben.

Dennoch liegt laut de Grip der Fokus im Unternehmen deutlich auf informellem Lernen: Bis zu 96 Prozent der gesamten Lernleistung von Beschäftigten entfalle auf die Arbeitspraxis. Damit geht er noch über die populäre Bildungsformel 70-20-10 hinaus, die auf der Annahme basiert, dass insgesamt 90 Prozent des Lernens informell abläuft. Diese bestehen aus 70 Prozent "learning on the job" und 20 Prozent Lernen von Anderen. Nur zehn Prozent entfallen demnach auf formale Weiterbildungen.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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