nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
19.06.2015

Wie viele Brandschutzhelfer braucht ein Unternehmen?

Durchschnittlich entstehen bei Großbränden Kosten von vier bis fünf Millionen Euro. Viele Unternehmen führt ein Brand in die Insolvenz. Dabei fordert die Technische Regel für Arbeitsstätten ASR A2.2 „Maßnahmen gegen Brände“ von jedem gewerblich tätigen Unternehmen – gleich welcher Größe oder Branche – die Ausbildung von Brandschutzhelfern in „ausreichender“ Zahl.

Vom Kioskbesitzer an der Ecke bis zum DAX-30-Unternehmen sind alle gewerblich tätigen Unternehmen dazu verpflichtet, Brandschutzhelfer in „ausreichenden Zahl“ zu bestellen und ausbilden zu lassen. "Ausreichend" im Falle des Einmann-Kiosks ist der Betreiber in Personalunion und bei einem DAX-30-Unternehmen eine der Unternehmensgröße und der Gefährdung entsprechende Anzahl. Dazu verpflichten die Vorschriften der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV Vorschrift 1 u. DGUV Information 205-023), die den Brandschutz in Betrieben regeln.

Fünf-Prozent-Regel

Kleine und mittlere Unternehmen müssen in der Regel fünf Prozent ihrer Beschäftigten zum Brandschutzhelfer ausbilden lassen. Das gilt unter Berücksichtigung des Schichtbetriebs und nicht nur für die Lagerhalle, sondern auch für die Büros in der Verwaltung. Liegt eine generell erhöhte Brandgefährdung vor, erhöht sich sogar die Anzahl der geforderten Helfer. Wer dagegen verstößt, kann mit Bußgeldern bis zu 1.000 Euro belegt werden.

Beispielrechnung

Befinden sich regelmäßig fünf Mitarbeiter im Betrieb, benötigt die Firma einen Brandschutzhelfer. Bei einem 500-Personen-Unternehmen sind es in der Regel 25 Brandschutzhelfer. Und bei einem Kaufhaus mit 500 Beschäftigten und regelmäßig etwa 1.000 Kunden im Geschäft ergeben sich für zusammen 1.500 Menschen dem Rechenschlüssel zufolge 75 Brandschutzhelfer.

Eine Auffrischung der Kenntnisse nach drei bis fünf Jahren wird empfohlen.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Whitepaper Risikomanagement

Jetzt kostenlos herunterladen!

DNV GL Business Assurance [Anzeige]

Kostenloser Download

  • 5 Schritte zu einem nachhaltigen Prozessmanagement

  • Prozessreifegrad Assessments

  • Self-Assessment BPM

Jetzt kostenlos downloaden!