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29.08.2019

Wie nachhaltig sind große Reiseveranstalter

Kann man angesichts des Klimawandels noch mit gutem Gewissen reisen? Die großen Veranstalter sind darum bemüht, solche Bedenken bei Urlaubern zu zerstreuen. Keiner von ihnen kommt mehr ohne Nachhaltigkeitsstrategie aus. Doch was bringen die Bemühungen?

Glaubt man den Reiseveranstaltern, geht es bei allen Nachhaltigkeitskonzepten um mehr als nur Marketing: Man sei als Touristikunternehmen in einer Branche tätig, die wie kaum eine andere auf die Natur- und Kulturschätze der Urlaubsländer angewiesen sei, erklärt zum Beispiel Friederike Grupp von Thomas Cook. So sei der Erhalt einer intakten Umwelt und einer lebendigen Kultur eine Frage der Verantwortung, aber auch «die Grundlage unserer Existenz».

Bandbreite der Maßnahmen ist groß

Das fängt im Kleinen an und endet im Großen: So werden beispielsweise auf den Schiffen von Tui Cruises Badeschlappen nicht mehr in Plastikhüllen gepackt und statt Einwegbehältern in den Bädern nachfüllbare Shampoo-Flaschen eingesetzt.

Auf den neuen Schiffen sollen Silikonbeschichtungen an der Bordaußenwand unter Wasser helfen, Kraftstoff zu sparen. Auf zwei Robinson-Clubs auf den Malediven sorgen Entsalzungsanlagen für Trinkwasser; vor Ort wird Mineralwasser hergestellt, was 800 000 Plastikflaschen im Jahr sparen soll.

Neben dem Umweltschutz gehe es Tui aber auch um soziale Aspekte, etwa die Arbeitsbedingungen in den Hotels.

Viele Hotels sind zertifiziert

DER Touristik hat nach eigenen Angaben rund 2.000 Hotels im Portfolio, die durch Nachhaltigkeitsstandards zertifiziert seien. FTI nennt eine ähnliche große Zahl an nachhaltigen Unterkünften in seinem Angebot.

In der Unternehmensgruppe würden bisher viele Einzelmaßnahmen zum Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz unternommen, erklärt FTI. Diese sollen zu einer unternehmensumfassenden Strategie zusammengefasst werden. Erste Schritte seien in die Wege geleitet.

Doch hier zeigt sich ein weiteres Problem: Zertifizierungen gibt es viele. Welche Nachhaltigkeitsbemühungen im Einzelnen dahinterstecken, ist auf den ersten Blick nicht immer zu erkennen.

Label stoßen auf Kritik

Viola Wohlgemuth von Greenpeace sieht die Öko-Label im Tourismus-Bereich kritisch: Viele seien nicht unabhängig, intransparent und nicht direkt vergleichbar. Sie spricht von einem «Siegel-Dschungel».

Aus Sicht von Wohlgemuth sind die Siegel zudem Feigenblätter. Flugreisen und auch Kreuzfahrten seien «ein Schlag ins Gesicht für jede Klimaschutzbemühung», erklärt die Expertin. «Sie sind klimaschädlich und lassen sich auch durch Öko-Labels nicht schönreden.»

Während bei Landwirtschaft und dem Verkehrsaufkommen im Alltag angesichts des Klimawandels inzwischen kontrovers über die Treibhausgas-Emissionen diskutiert werde, blende man solche Faktoren beim Thema Reisen «gerne aus», kritisiert Wohlgemuth.

Veranstalter bieten CO2-Kompensation an

Einige Veranstalter bieten den Kunden aber inzwischen an, mit Spenden an Klimaschutzorganisationen wie myclimate oder atmosfair die CO2-Emissionen ihrer Reise zumindest zu kompensieren.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

dpa

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