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14.10.2019

Werden Lebensmittel durch Kontrolle sicherer?

Listerien in der Wurst, Durchfallerreger in der Milch, Plastik im Brot: Regelmäßig rufen Hersteller Lebensmittel wegen Verunreinigungen zurück. Zwar sollen Kontrollen die Sicherheit der Produkte gewährleisten. Doch die jüngsten Vorfälle um keimbelastete Wurst und Milch zeigen Schwächen des derzeitigen Kontrollsystems.

Der Bundesverband der Lebensmittelkontrolleure Deutschlands (BVLK) plädierte für mehr Kontrolleure in den Behörden. «Mit dem vorhandenen Personal schaffen wir nur rund 45 Prozent der notwendigen Kontrollen», sagte die Vorsitzende Anja Tittes.

Mehr Überwachungsdruck sei deshalb nicht möglich. Schätzungen zufolge würden 1500 bis 2500 weitere Prüfer benötigt. Die Kontrollzahlen seien zuletzt jedes Jahr gesunken, sagte der stellvertretende BVLK-Vorsitzende Maik Maschke.

Verbraucherschützer und Ernährungsministerium im Clinch

Die Verbraucherorganisation Foodwatch warf Ernährungsministerin Julia Klöckner schwere Versäumnisse vor. «Indem Frau Klöckner allein an die Bundesländer appelliert, unternimmt sie einen ebenso plumpen wie billigen Versuch, von der eigenen Verantwortung abzulenken», erklärte Geschäftsführer Martin Rücker am Sonntag. Klöckner habe in ihrer Amtszeit «keinerlei Initiative» ergriffen. «Mit dieser Haltung ist die Ministerin das größte Risiko für die Lebensmittelsicherheit in Deutschland.»

Das Ministerium wies die Kritik am Sonntag zurück: Es sei «plump und billig» zu suggerieren, «der Bund könne nach Gutsherrenart in die Kompetenz der Länder eingreifen», erklärte ein Sprecher.

Lebensmittelskandale überschlagen sich

Vorige Woche hatten der Milchhändler Deutsches Milchkontor (DMK) und das Unternehmen Fude + Serrahn wegen Durchfallerregern bestimmte Packungen fettarmer Frischmilch vom Markt genommen. In Hessen ist seit Anfang Oktober der Betrieb des Herstellers Wilke Waldecker Fleisch- und Wurstwaren geschlossen, nachdem in dessen Produkten wiederholt Listerien nachgewiesen wurden.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

dpa

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