nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
23.08.2018

Weniger Überschuss in der deutschen Leistungsbilanz

Deutschlands Überschuss in der Leistungsbilanz sinkt leicht. Er dürfte im laufenden Jahr zurückgehen auf 7,8 Prozent der Jahreswirtschaftsleistung. Das zeigen Berechnungen des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung.

Leistungsbilanzüberschüsse gehen definitionsgemäß mit hohen Netto-Kapitalexporten einher. Deutschland baut damit mehr finanzielle Forderungen gegenüber dem Ausland auf als das Ausland gegenüber Deutschland. Neben dem Verkauf von Waren oder Dienstleistungen an das Ausland erhöhen auch Erträge aus ausländischen Vermögenstiteln den Leistungsbilanzüberschuss, da sich hierdurch die Zahlungsansprüche an das Ausland erhöhen. Dauerhaft hohe Leistungsbilanzüberschüsse können dann problematisch werden wenn die Forderungen nicht eingelöst werden können, etwa wenn das Ausland nicht mehr fähig ist, die Zinslast zu bedienen.

Ursachen

Den Rückgang des deutschen Leistungsbilanz-Überschusses führt ifo-Forscher Dr. Christian Grimme auf drei Ursachen zurück: „Der Überschuss beim Warenexport dürfte nicht mehr zulegen. Die Einkommen aus dem Auslandsvermögen werden wohl leicht rückläufig sein. Außerdem wird die Jahreswirtschaftsleistung einschließlich Inflation recht kräftig um 3,7 Prozent steigen“, erläutert er.

Deutschland im Vergleich

Trotz des Rückgangs dürfte Deutschland im Jahr 2018 wieder das Land mit dem größten Leistungsbilanz-Überschuss werden, wie schon in den zwei Jahren zuvor. Mit erwarteten 299 Milliarden US-Dollar liegt der deutsche Wert vor Japan, das im laufenden Jahr einen Überschuss von etwa 200 Milliarden US-Dollar (4,0 % seiner Jahreswirtschaftsleistung) aufweisen dürfte.

Auf Rang drei folgen die Niederlande mit rund 110 Milliarden US-Dollar (12,0 % der Jahreswirtschaftsleistung). Dagegen dürften die USA wieder das Land mit dem größten Leistungsbilanz-Defizit werden mit knapp 420 Milliarden US-Dollar, was aber nur 2,2 Prozent seiner Jahreswirtschaftsleistung entspricht.

China ist in diesem Jahr nicht mehr unter den ersten drei Ländern mit den höchsten Überschüssen zu finden. Aufgrund sehr starker Einfuhren und schwächerer Ausfuhren ist der Warenüberschuss deutlich niedriger im ersten Halbjahr 2018. Dabei wurde vor allem weniger in die USA und nach Europa exportiert.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Ifo Institut

Weiterführende Information
DNV GL Business Assurance [Anzeige]

Kostenloser Download

  • 5 Schritte zu einem nachhaltigen Prozessmanagement

  • Prozessreifegrad Assessments

  • Self-Assessment BPM

Jetzt kostenlos downloaden!