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07.01.2020

Weniger Krankenhäuser: Was wird aus den Menschen auf dem Land?

Eine Bertelsmann-Studie sorgte im vergangenen Jahr für Aufmerksamkeit. Danach brauche Deutschland statt 1400 nur etwa 600 Krankenhäuser. Doch der Bedarf an Veränderung wird in den Ländern unterschiedlich eingeschätzt. Gemeinsam ist vielen Länderchefs die Sorge um die Menschen auf dem Land.

In der Debatte um die Zukunft kleinerer Krankenhäuser sehen einige Länder nur bedingten Bedarf für Schließungen zugunsten spezialisierterer Kliniken. Mehrere Ministerpräsidenten hoben die Bedeutung einer guten Versorgung in der Fläche hervor.

«Wir wollen ganz bewusst in unserem großen Flächenland ein dezentrales Krankenhausangebot aufrechterhalten», sagte etwa Niedersachsens Regerungschef Stephan Weil (SPD). Es gebe ein tiefes Bedürfnis nach guter medizinischer Versorgung in erreichbarer Nähe. Es brauche aber zukunftsfähige Konzepte, nicht jeder Standort sei optimal.

Kleine Kliniken zusammenlegen stößt auf Kritik

Viele Experten halten es für sinnvoll, kleinere Kliniken zu größeren zusammenzulegen und stärker auf Spezialisierung zu setzen. Für Wirbel hatte im Sommer eine Studie im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung gesorgt: Statt knapp 1400 Kliniken bundesweit reichten deutlich unter 600 Krankenhäuser aus, hieß es dort.

Das rief massive Kritik bei Ärzten und Kliniken hervor. Ärztepräsident Klaus Reinhardt forderte kürzlich aber auch eine «Bereinigung der Kliniklandschaft», in Ballungsgebieten gebe es zu viele Standorte. Fehlendes Personal ist im Gesundheitswesen ein großes Problem, gesucht werden sowohl Pfleger als auch Ärzte.

Qualitätsverbesserungen auch in der Fläche möglich

Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherungen betonte, die flächendeckende Versorgung als Herzstück des Gesundheitswesens und nötige Qualitätsverbesserungen durch Spezialisierungen seien kein Widerspruch, sondern gemeinsam Grundlage für die zukunftsweisende Patientenversorgung.

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz begrüßte, dass sich die Länderchefs gegen die Schließung kleinerer Kliniken aussprechen. Der Erhalt von Standorten werde Geld kosten, sagte Vorstand Eugen Brysch der Deutschen Presse-Agentur. «Aber kein Wort der Ministerpräsidenten dazu, wer das zahlen soll». Die Länder gäben seit Jahren kaum etwas für Instandhaltung und Modernisierung aus. Es brauche endlich ein bundesweites Konzept zur Zukunft der Kliniken.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

dpa

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