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12.06.2018

VW setzt mit Ethik-Programm auf offene Unternehmenskultur

Bis Juni 2025 soll das neue Programm «Together4Integrity» im gesamten Konzern ausgerollt werden. Es soll die Fortschritte beim Kulturwandel anhand eines Stichwort-Kataloges künftig messbar machen.

Hiltrud Werner, Vorstandsmitglied für Integrität und Recht, will das neue Programm als eine Art Werkzeugkasten fürs Management verstehen, das alle bisherigen Initativen vereint.

Künftig sollen alle Manager mit ihren Mitarbeitern die Umsetzung der fünf Kernsätze des neuen VW-Credos diskutieren, die unter anderem auch anonyme Hinweise auf Ungereimtheiten im Unternehmen vorsehen. Sie basieren auf dem ethischen Grundwerte-Katalog der Zertifizierungs-Gesellschaft «Ethics and Compliance Iniative» (ECI).

Juristische Aufarbeitung noch am Anfang

«Wir gehen jetzt ganz konsequent runter von der Ebene der Führungskräfte in die Belegschaft», so Personalvorstand Gunnar Kilian. Der Schutz der Hinweisgeber habe dabei hohen Stellenwert.

Die Zahl der anonym oder mit Namen über eine sogenannte Whistkeblower-Hotline von Mitarbeitern abgegebenen Hinweise auf Unregelmäßigkeiten oder Auffälligkeiten habe sich im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt, sagte Werner, die die juristische Aufarbeitung des Diesel-Skandals noch am Anfang sieht.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

dpa

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