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05.02.2015

Viele Unternehmen ohne Whistleblowing-Struktur

Nur etwa die Hälfte der Unternehmen haben Strukturen, die es Whistleblowern ermöglichen, ohne Angst vor Repressalien auf Missstände aufmerksam zu machen.

Viele Unternehmen haben kein funktionierendes Vorwarnsystem für Fehlentwicklungen. Das ist eines der Ergebnisse einer Umfrage von Freshfields Bruckhaus Deringer und Censuswide unter 2.500 Managern weltweit. Verbesserungswürdig seien insbesondere Strukturen für interne Tippgeber, also Whistleblower.

Thema bewusst vermeiden

Nach Whistleblowing in ihren Unternehmen befragt, gaben 41 Prozent der 500 deutschen Umfrageteilnehmer an, dass keine entsprechenden Strukturen bestehen. Knapp acht Prozent berichteten, das Thema sogar bewusst zu vermeiden, um keine entsprechende Kultur entstehen zu lassen. 40 Prozent hingegen antworteten, dass funktionierende Strukturen für Tippgeber eingerichtet und alle Mitarbeiter vom Zweck und Ablauf der Meldungen über Missstände im Unternehmen informiert seien.

Whistleblowing-System Pflicht

Weltweit haben sogar über die Hälfte (53 Prozent) der Unternehmen keine Whistleblowing-Strukturen oder bestehende Systeme intern nicht bekannt gemacht. Dabei hatte laut der Studie bereits jeder Vierte der Befragten mit dem Thema Whistleblowing zu tun. In einigen Ländern sind Whistleblowing-Systeme bereits Pflicht, zum Beispiel für börsennotierte Unternehmen in den USA.

Furcht vor Benachteiligungen

Knapp die Hälfte der befragten Arbeitnehmer (46 Prozent) wäre zwar bereit entsprechende Strukturen zu nutzen. Allerdings befürchtet mehr als die Hälfte der Mitarbeiter noch immer Repressalien wie Benachteiligungen oder sogar Kündigung, wenn sie Missstände im Unternehmen melden. 40 Prozent der weltweit Befragten geben an, dass Firmen entsprechende Strukturen bewusst nicht einrichten.

Ansprechpartner Vorgesetzte oder Behörde

Über die Hälfte der Befragten (53 Prozent) sagten, dass sie bereit wären, Fehlentwicklungen in der Firma zuerst gegenüber ihren Vorgesetzten zur Sprache zu bringen. 46 Prozent dagegen zeigen Bereitschaft, Missstände im Unternehmen an eine Aufsichtsbehörde, einen Verband oder die Medien weiter zu geben (in Deutschland: 44 Prozent), wenn Whistleblowing-Strukturen intern nicht richtig funktionieren.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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