nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
01.07.2020

Kommt das Lieferkettengesetz für Menschenrechte und Umweltschutz?

Eckpunkte eines Arbeitspapiers für das geplante Lieferkettengesetz sind nun bekannt

Eines steht schon jetzt fest: Deutsche Firmen müssen mit Inkrafttreten des Lieferkettengesetzes nicht befürchten, für Menschenrechtsverstöße bis ins letzte Glied ihrer Lieferkette haftbar gemacht zu werden.

Mit dem geplanten Lieferkettengesetz des Arbeits- und Entwicklungsministeriums soll sichergestellt werden, dass Lieferanten auch im Ausland soziale und ökologische Mindeststandards einhalten. Missstände wie Kinderarbeit und Hungerlöhne - etwa in Textilfabriken oder Minen - sollen so unterbunden werden.

Der Gesetzentwurf basiert auf der Initiative Lieferkettengesetz des Germanwatch e.V. Die Initiative Lieferkettengesetz eint aktuell 99 zivilgesellschaftliche Organisationen, darunter Menschenrechts-, Entwicklungs- und Umweltorganisationen sowie Gewerkschaften und kirchliche Akteure, die sich für ein Lieferkettengesetz in Deutschland einsetzen.

Schon im Vorfeld hatten Wirtschaftsvertreter vor überzogenen Haftungsregeln gewarnt. Auch der CDU-Wirtschaftsrat hatte Befürchtungen geäußert, dass das Gesetz der deutschen Wirtschaft schaden könnte.

Unternehmen werden in die Pflicht genommen

Vorgesehen sei, dass knapp 7300 deutsche Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern künftig prüfen müssen, „ob sich ihre Aktivitäten nachteilig auf Menschenrechte auswirken“. Zudem sollen sie „angemessene Maßnahmen zur Prävention und Abhilfe ergreifen“ und einmal im Jahr öffentlich darüber berichten.

Auch ein vorgesehenes Risikomanagement werde „verhältnismäßig und zumutbar“ ausgestaltet, steht in Eckpunkten des Gesetzentwurfs. Die Haftung soll gestaffelt erfolgen: „Je näher die Beziehung zum Zulieferer und je höher die Einwirkungsmöglichkeit, desto größer die Verantwortung zur Umsetzung unternehmerischer Sorgfaltspflichten“.

Arbeitsminister Hubertus Heil und Entwicklungsminister Gerd Müller hatten Eckpunkte für ein „Sorgfaltspflichtengesetz“ formuliert, das bisher unter Verschluss war, aber dem Handelsblatt vorliegt.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

dpa

Weiterführende Information
keine Kommentare
Diesen Artikel kommentieren





Über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zum Zweck der Kommentierung von Inhalten informiert Sie unsere Datenschutzerklärung.
DNV GL Business Assurance [Anzeige]

Kostenloser Download

  • 5 Schritte zu einem nachhaltigen Prozessmanagement

  • Prozessreifegrad Assessments

  • Self-Assessment BPM

Jetzt kostenlos downloaden!