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02.05.2016

VDE-Studie zum IoT: Schlusslicht Europa

Das Internet of Things (IoT) kommt, das ist die einhellige Meinung der Befragten einer Studie des VDE unter seinen Mitgliedsunternehmen. Ob das IoT auch nach Deutschland kommt, stellen sie hingegen in Frage. Trotzdem gibt es einen Lichtblick.

Bereits in zehn Jahren sei das IoT da, meinen 72 Prozent der VDE-Mitgliedsunternehmen. Aber gilt das auch für Deutschland und Europa? Acht von zehn Unternehmen sind besorgt, dass Deutschland im Innovationswettlauf angesichts der US-Dominanz bei der technischen Software und Internet-Plattformen zurückfällt.

Hochschulen schlecht auf IoT vorbereitet

Nur eines von zehn Unternehmen ist der Meinung, dass die Hochschulen auf das Thema IoT gut vorbereitet sind. Die Hälfte der Befragten sieht die Gefahr, dass die deutsche Industrie zu lange an klassischen Technologien, Methoden, Wertschöpfungsketten und Geschäftsmodellen festhält. Die Frage, ob ihr Unternehmen sich bereits mit IoT befasst, bejahen nur drei von zehn Unternehmen. Entsprechend zurückhaltend schätzen die Unternehmen die aktuelle Position Deutschlands im internationalen Innovationswettlauf ein.

Eine deutliche Mehrheit der Befragten sieht beim IoT die USA an der Spitze. 52 Prozent halten die Vereinigten Staaten für den Vorreiter, 36 Prozent für gut aufgestellt. Auf Platz 2 folgt Asien, das 29 Prozent als Vorreiter und 50 Prozent als gut aufgestellt einstufen. Schlusslicht ist Europa: Nur 6 Prozent der befragten Unternehmen sehen Europa als Vorreiter, nur 7 Prozent Deutschland. Zum Ländervergleich: Südkorea trauen 23 Prozent die Führungsrolle zu, Japan 25 Prozent und China 20 Prozent.

Dabei glaubt über die Hälfte der befragten VDE-Mitgliedsunternehmen und Hochschulen, dass das Internet der Dinge mit Industrie 4.0 eine wichtige Basis für die Stärkung des Industriestandortes Europa bilden könnte. Vier von zehn befragten Unternehmen erkennen im Internet der Dinge gerade für mittelständische Unternehmen einen vielversprechenden Markt. Die Automation ist laut Umfrage für die VDE-Unternehmen Spitzentechnik Nummer 1 in Deutschland. Deutschland mit seinen vielen Hidden Champions habe demnach das Potenzial, die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft entscheidend mitzugestalten. Insbesondere im Mittelstand werde das Internet der Dinge die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands stärken.

Breitband-Infrastruktur noch zu schwach

Woran hakt es also? Die mit Abstand größte Barriere für die Ausbreitung des Internets der Dinge ist für 74 Prozent der Unternehmen das Thema IT-Sicherheit. Neun von zehn Unternehmen sehen IT-Sicherheit als erfolgskritisch für IoT und andere digitale Anwendungen wie beispielsweise Industrie 4.0. Fehlende Normen und Standards sowie eine unzureichende IKT-Infrastruktur bemängeln jeweils 50 Prozent. Drei von zehn Unternehmen sehen in der Komplexität und im mangelnden Reifegrad bzw. technischen Hürden Hindernisse.

Wie Deutschland im Innovationswettlauf mit Amerika und Asien aufholen kann, ist für die Mehrheit der Befragten klar: Der flächendeckende Ausbau der Breitband-Infrastruktur muss vorangebracht werden. Weitere Themen sind die schnelle Entwicklung und Nutzung des Kommunikationsstandards 5G sowie die Stärkung des Mikroelektronik-Standortes Deutschland / Europa.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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