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11.03.2014

VDE-Studie: Ingenieurinnen überdurchschnittlich qualifiziert

Mehr als die Hälfte der Ingenieurinnen in MINT-Berufen strebt eine Führungslaufbahn an. Die Studie "Karriere von Frauen in der Elektro- und Informationstechnik" vom Technikverband VDE beleuchtet die schwierigen Aufstiegsbedingungen, aber auch Fördermöglichkeiten.

In ihrer Karriereplanung streben die befragten Ingenieurinnen bevorzugt Aufgaben im Management an. Für 29 Prozent ist die Abteilungsleitung die anzustrebende Führungsposition. Sieben Prozent wollen in den Vorstand eines Unternehmens aufsteigen. Ein Fünftel nennt die Professur als Ziel.

Karriereziele

Die Gründe für den anvisierten Aufstieg sind vielfältig und wohl die gleichen wie bei Männern: herausfordernde Aufgaben in Wirtschaft, Forschung und Lehre, bessere Verdienstmöglichkeiten und Entscheidungsfreiheit in Spitzenfunktionen.

VDE-Studie

Besonders attraktiv finden die Ingenieurinnen der Elektro- und Informationstechnik Aufgaben in der Wirtschaft oder eine Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Mehr als 40 Prozent der Befragten streben Aufgaben in diesen Bereichen an.

Trotz überdurchschnittlicher fachlicher Qualifikation sind Ingenieurinnen in MINT-Berufen völlig unterrepräsentiert. Beispielsweise sind in den Bereichen Mechatronik, Energie- und Elektrotechnik Ingenieurinnen nur zu rund sieben Prozent und in der Maschinen- und Fahrzeugtechnik lediglich zu rund neun Prozent vertreten.

Förderung Fehlanzeige?

Laut der VDE MINT-Studie erwarten drei Viertel der befragten Ingenieurinnen vor allem von der Firmenleitung mehr Unterstützung. Tatsächlich beklagen rund 40 Prozent eine fehlende Förderung im Unternehmen. Zwei Drittel aller Befragten sehen auf dem Weg in Führungspositionen besondere Karrierehemmnisse. Dabei sehen sich Frauen in technischen Branchen vor allem alten Vorurteilen und Mechanismen ausgesetzt.

Wünschenswert wären mehr Durchlässigkeit und Transparenz im Rekrutierungssystem. Aus den Ergebnissen der Studie erarbeitet der VDE Empfehlungen, um die Karrierechancen von Frauen in naturwissenschaftlich-technischen Berufen zu verbessern.

Umfrage

Für die VDE-Studie wurden 469 Ingenieurinnen der Elektro- und Informationstechnik online befragt. 56 Prozent haben einen Diplom-, Master- oder Magister-Abschluss. 29 Prozent haben promoviert. Rund ein Viertel der Interviewten arbeitet im Bereich der allgemeinen Elektrotechnik. Andere stark vertretene Fachbereiche sind die Informations- und Kommunikationstechnik (IKT), die Medizintechnik sowie die Energietechnik.

Der VDE engagiert sich für die Unterstützung von Wissenschaftlerinnen der Fachbereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) in Forschung und Wirtschaft, ganz besonders zum Thema Mobilität der Zukunft.

Die Studie ist Bestandteil des Projekts "VDE MINT Akademie für Nachwuchswissenschaftlerinnen", neben weiteren Informationen zu finden unter www.vde-mint.de .

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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