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03.03.2020

VDE-Prüfsiegel wird 100

Elektrische Zahnbürsten und Rasenmäher, große und kleine Haushaltsgeräte, Multimediaprodukte – 200.000 Produkttypen mit Millionen Modellvarianten tragen weltweit das VDE-Zeichen, das in der gesamten Elektro- und Informationstechnik-Industrie bekannt ist und das rund zwei Drittel der Verbraucher kennen. Das Prüfzeichen, das für ein Höchstmaß an Sicherheit steht und Teil von „Made in Germany“ ist, feiert in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag.

Im Jahr 1920 richtete der 1893 gegründete VDE in Berlin eine zentrale Prüfstelle ein, die auf die Überprüfung elektrotechnischer Produkte mit den bestehenden VDE-Bestimmungen achten sollte. Im Jahr 1934 trugen bereits fast 4.000 Produkte das VDE-Zeichen. Im Konsumgüterbereich, der Industrie, in Krankenhäusern, in Autos, in Bahnen und Kraftwerken begleitete das VDE-Zeichen den Aufschwung mit dem Ergebnis, dass das Sicherheitsniveau elektrotechnischer Produkte und Anlagen in Deutschland seit Jahrzehnten weltweit als das höchste gilt.

VDE steht für genaue Prüfungen

Die Prüfungen des VDE-Instituts sind hart. In Fachkreisen gilt das Prüfsiegel des VDE als Synonym für höchste Sicherheitsstandards. „Viele der von den Herstellern bei uns eingereichten Produkte bestehen die Eingangstests unserer Prüfingenieure nicht“, berichtet Ansgar Hinz, CEO des VDE und Geschäftsführer des VDE-Instituts.

Diese Produkte müssen entsprechend nachgebessert werden, ehe sie das VDE-Zeichen führen dürfen. Viele Hersteller lassen nicht erst das fertige Produkt testen, sondern arbeiten mittlerweile bereits während der Entwicklungsphase mit den VDE-Experten zusammen, um später das VDE-Zeichen zu erhalten. „Sicherheit und Schutz der Anwender stehen bei uns an erster Stelle“, so Hinz weiter.

Billigprodukte weisen oft Mängel auf

Die seit einigen Jahren zu beobachtende „Geiz-ist-geil“-Mentalität der Verbraucher birgt erhebliche Sicherheitsrisiken. Um billig produzieren zu können, sind viele Produktionsstätten nach Asien verlagert worden.

„Eine Vielzahl der dort hergestellten Waren entspricht aber nicht den europäischen Sicherheitsstandards. Wir beobachten mit großer Sorge den Trend, dass vor allem Online-Bestellungen aus dem asiatischen Raum häufig unseren Normen und Standards nicht genügen und damit zu Fehlfunktionen, Kurzschlüssen und Sicherheitsproblemen führen können“, schildert Ansgar Hinz.

Bei Produkten, die kein Prüfsiegel wie das VDE-Dreieck vorweisen können, heißt es aufpassen. Daran ändert erst einmal auch die CE-Kennzeichnung nichts, mit der der Hersteller lediglich erklärt, dass sein Produkt den Anforderungen der europäischen Richtlinien entspricht; „Geiz-ist-geil“ muss da aufhören, wo Anwender in Gefahr geraten.

Verbraucherschutz bleibt wichtigste Aufgabe

Zum Schutz der Verbraucher arbeitet das VDE-Institut intensiv mit den europäischen Zollbehörden und mit Interpol zusammen. So kontrollieren die Zollbehörden bei der Wareneinfuhr in die Europäische Union die Vorlage eines gültigen Zertifikats für jedes VDE-Prüfzeichen an einem Produkt. Binnen Minuten werden die Zertifikate online verifiziert, Plagiate schneller aufgespürt. Wichtigstes Instrument für die Sensibilisierung und Aufklärung der Verbraucher ist die sogenannte Schwarze Liste des VDE-Instituts .

Hier werden entdeckte Plagiate und unsichere Produkte veröffentlicht. Zusammen mit der Online-Liste VDE-geprüfter Produkte ist dies eine der meistbesuchten Seite des VDE. Um Missbrauchsfällen entgegenzutreten, führt das VDE-Institut eigene Überwachungsmaßnahmen wie Marktkontrollen, Beobachtungen und Messekontrollen durch. Zudem wird die Produktion von mehr als 7.000 Fertigungsstellen weltweit vor Ort überwacht. In 44 Ländern unterhält das VDE-Institut Inspektionsbüros.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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