nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
08.04.2015

VDE fordert mehr Engagement für Mikroelektronik, IKT und Industrie 4.0

Deutschland muss sich im Wettlauf der Digitalisierung mehr anstrengen. Ein Schlüsselfaktor für künftige Exporterfolge wie Industrie 4.0 oder Smart Cities ist die sichere und zuverlässige Kommunikation – und die kommt meist nicht aus Deutschland.

Die Zutaten für Industrie 4.0 kommen aus aller Welt: Software und Internet aus den USA, Mikrochips aus Asien, auch beim Ausbau der IKT-Infrastruktur sind Standorte außerhalb Deutschlands deutlich aktiver. All das hat Auswirkungen auf die digitale und industrielle Souveränität: auf Basistechnologien, kritische Infrastrukturen und digitale Anwendungen der Zukunft.

Innovationsumfeld muss stimmen

Damit Deutschland/Europa hier nicht den Anschluss verliert, fordert der VDE die Produktion von Chips in Europa im Rahmen einer strategisch angelegten Innovationspolitik zu stärken, die Regulierung und die Vergabe von Mobilfrequenzen investitionsfreundlicher zu gestalten und die Innovationsförderung gerade für kleine und mittelständische Unternehmen weiter zu verstärken. Das ist die Quintessenz des "VDE Trend-Check IKT 2020". Für die Studie befragte der VDE unter anderem seine Mitgliedsunternehmen sowie Hochschulen der Elektro- und Informationstechnik.

Innovationskette muss verfügbar sein

Große Potenziale für die Industrie sieht der VDE im Bereich IT-Security. Die Nachfrage nach sicheren Cloud-Diensten wächst stark, IT-Sicherheit hat hier einen hohen Wert. Wenn Deutschland in industriellen Schlüsselbranchen wie Industrie 4.0 mitbestimmen möchte, ist es mit Blick auf IT-Sicherheit dringend notwendig, Gefahren durch sogenannte Chip-Backdoors auszuschließen und IT-Lösungen für End-to-End-Security zu finden. Nur wenn die gesamte Innovationskette vom Chip-Design bis zur Fertigung vor Ort, vom Mikrochip über Embedded Systems bis zu cyber-physischen Systemen verfügbar ist, kann Deutschland bzw. Europa seine Position in industriellen Schlüsselbranchen behaupten.

"Deutschland hat das Zeug dafür, Leitanbieter für intelligente Produktionstechnologien und Leitmarkt für CPS-Technologien und -Produkte zu werden - allerdings nur, wenn die Unternehmen optimale Bedingungen vorfinden und durch gezielte Maßnahmen gefördert werden", so VDE-Präsident Jacobfeuerborn. Das Gegenteil ist aber der Fall: Seit 2008 schrumpfen die Marktanteile Europas, beim Pro-Kopf-Verbrauch von Chips bildet Europa das Schlusslicht, das Geschäft mit den Chips wird fast ausschließlich in Asien gemacht, gefolgt von den USA.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

DNV GL Business Assurance [Anzeige]

Kostenloser Download

  • 5 Schritte zu einem nachhaltigen Prozessmanagement

  • Prozessreifegrad Assessments

  • Self-Assessment BPM

Jetzt kostenlos downloaden!