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24.02.2020

VDE entwickelt internationales Ethik-Label für Künstliche Intelligenz

Der Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE) begrüßt die Überlegungen der EU-Kommission, die laut ihrem KI-Whitepaper die Verbraucher vor Nachteilen durch automatisierte Systeme und KI schützen will. Der VDE hat ein Modell entwickelt, mit dem sich Ethik für KI transparent und differenziert abbilden lässt.

„Ethik wird genauso wie das Thema Nachhaltigkeit zum Wettbewerbsvorteil. Unternehmen, die transparent aufzeigen, wie sich ihre KI-Systeme ethisch verhalten, bringen ihre Produkte leichter in den Markt. Mit dem Modell fördern wir das Vertrauen der Bürger in KI-Systeme, die direkt mit Menschen zu tun haben oder mit deren Daten umgehen“, erklärt Dr. Sebastian Hallensleben, KI-Experte im VDE und Initiator des Modells.

Gleichzeitig würden Ängste in der Industrie vor überbordenden neuen Vorschriften ausgeräumt, so der Experte.

Ethik-Kennzeichnung wie bei Energieeffizienz

Das VDE-Modell zu einer Ethik-Kennzeichnung lehnt sich an die leicht verständliche und bereits bei Haushaltsprodukten bewährte Energieeffizienzkennzeichnung an. Ähnlich der Energieeffizienzklassen macht das Modell die Eigenschaften von KI-Systemen, wie beispielsweise Schutz der Privatsphäre, Transparenz oder Diskriminierungsfreiheit, sichtbar. Es gehe dabei bewusst nicht um ein Ja/Nein-Gütesiegel, sondern eine abgestufte Kennzeichnung wichtiger Eigenschaften.

„Wir machen KI-Ethik messbar und schaffen damit einen transparenten Wettbewerb, ermöglichen regionale Mindeststandards für bestimmte Anwendungen und geben Kunden Transparenz“, erläutert Hallensleben. Der Schlüssel sei dabei die Messbarkeit, damit die Kennzeichnung auch tatsächlich aussagekräftig ist.

KI "Made in Germany" für bessere Marktchancen

National wie international sind die ersten Reaktionen auf den Vorstoß des VDE positiv. So begrüßten Mitglieder der Enquetekommission Künstliche Intelligenz des Deutschen Bundestages den Vorschlag. International stieß der Vorschlag in der Normung bei IEC (Internationale Kommission Elektrotechnik) auf grundsätzliche Zustimmung.

Hallensleben, der sich mit der Chinesin Tangli Liu den Vorsitz in dem IEC-Gremium „Ethics in Autonomous Systems and Artificial Intelligence Applications“ teilt, erklärt das Interesse Chinas am VDE-Modell: „Gerade für China ist eine weltweit einheitliche Ethik-Kennzeichnung essenziell, um seine Produkte global vermarkten zu können.“

Noch sei das Gestaltungsfeld bei KI weit offen. Im internationalen Wettrennen um KI habe Deutschland gute Chancen mit ethischer und transparenter KI-Ethik „Made in Germany“, vorne mitzumischen.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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