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29.05.2001

Unternehmensklima: Viel Bedarf und wenig Zeit

In deutschen Unternehmen kommt das Beziehungsmanagement - die Klärung von Konflikten auf zwischenmenschlicher Ebene und die Schaffung eines positiven Unternehmensklimas - zu kurz. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der "Akademie für Führungskräfte" in Bad Harzburg.242 Führungskräfte aus ganz Deutschland wurden zu jenem Teil der Führungsarbeit befragt, der dafür aufgewendet wird, Kontakte und Beziehungen für die Unternehmensziele zu nützen. Zwar wird die Bedeutung des internen Beziehungsmanagements, dazu gehören Kommunikation, Coaching, Moderation, Konfliktlösungen, Teamleitung und -entwicklung, zu einer der wichtigen Führungsaufgaben gezählt, jedoch fehle die dazu notwendige Zeit. So ist dann auch nur ein Drittel der Befragten mit dem Beziehungsmanagement in ihrem Unternehmen zufrieden. Knapp die Hälfte betont, dass vor allem die Umsetzung verbessert werden muss.Ungefähr die Hälfte der Führungskräfte (48,9 Prozent) wendet nach eigenen Angaben nicht mehr als drei Stunden pro Woche für Beziehungsarbeit auf Mitarbeiterebene auf. Immerhin acht Prozent geben an, mehr als zehn Stunden zu investieren. Dabei würden die Manager gern mehr für das Unternehmensklima tun: 83 Prozent der Befragten melden Bedarf (54 Prozent) oder sogar "sehr hohen Bedarf" (29 Prozent) für internes Beziehungsmanagement auf Mitarbeiterebene an. Nur 17 Prozent sehen wenig oder keinen Bedarf.Vor allem sehen die Führungskräfte die Auslöser für internes Beziehungsmanagement stets auf Unternehmensebene und weniger in der eigenen Situation: Nur 2,5 Prozent gaben "Unzufriedenheit mit der persönlichen Situation" als Auslöser an. Bei der Klärung von Konflikten und anderen Fragen der Mitarbeiterführung sehen sich die meisten der befragten Chefs und Vorgesetzten als Feedbackgeber (40 Prozent) und Moderator (28 Prozent). 38 Prozent gaben an, keine Zeit für Beziehungsmanagement zu haben. Hier gibt es allerdings Unterschiede in der Hierarchie-Ebene. Vor allem untere Managementebenen beklagen den hohen Zeitdruck (40,7 Prozent), wohingegen sich das Top-Management diesem Druck weniger ausgesetzt sieht.Die Studie lässt auch auf Unterschiede im Führungsverhalten von Frauen und Männern schließen: Weibliche Führungskräfte setzen zur Erreichung der Unternehmensziele stärker auf die Zusammenarbeit mit den einzelnen Arbeitsteams als Männer. Sie setzen deutlicher auf die "Umwandlung der Konfliktenergie" als männliche Chefs. Außerdem gibt die Studie Hinweise, dass Frauen Hinderungsgründe für Beziehungsmanagement eher im eigenen Verhalten und in der eigenen Persönlichkeit sehen als Männer. Knapp ein Viertel der befragten Frauen (23,7 Prozent) gab persönliche Unsicherheitsfaktoren als Haupthinderungsgrund an: Unsicherheit, die Furcht, sich unbeliebt zu machen oder Angst, Schwächen offen zu zeigen. Diese "weichen" Hinderungsgründe werden dagegen nur von insgesamt 13,5 Prozent der Männer angegeben.Das Argument "Keine Zeit" möchte Daniel F. Pinnow, Geschäftsführer der Akademie, als Hinderungsgrund für internes Beziehungsmanagement nicht gelten lassen: "Die Untersuchung gibt keinerlei Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen der Selbsteinschätzung der Wochenarbeitszeit und dem Aufwand für Beziehungsmanagement. Die Präferenz für oder gegen internes Beziehungsmanagement ist demnach mehr als eine reine Zeitfrage".Die gesamte Studie kann kostenlos angefordert werden unter info@die-akadmie.de.


Petra Weber, QM-InfoCenter-Redaktion
newsredaktion <AT> qm-infocenter.de

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