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27.02.2018

Unternehmen sind genervt vom Datenschutz

Unternehmen sehen die neue Datenschutzgrundverordnung vornehmlich als zusätzliche Kosten- und Arbeitsbelastung. Nur wenige finden positive Argumente für die DSGVO.

Ende Mai 2018 tritt die neue Datenschutzgrundverordnung europaweit für Wirtschaft und Behörden in Kraft. Mit der Verordnung soll zum einen der Schutz personenbezogener Daten innerhalb der EU sichergestellt und zum anderen der freie Datenverkehr innerhalb des EU-Binnenmarktes gewährleistet werden.

Doch die meisten Unternehmen empfinden die neuen Vorschriften als Belastung. Das sagt eine aktuelle Studie des Zentrums für europäische Wirtschaftsforschung (ZEW).

Mehr Kosten, mehr Aufwand

Die deutsche Informationswirtschaft nimmt die Einführung der europaweiten Datenschutzgrundverordnung hauptsächlich als organisatorische und personelle Belastung wahr. Mehr als die Hälfte der Unternehmen rechnet damit, dass durch die Einführung der Regelung sowohl höhere Kosten für die Schulung von Beschäftigten als auch ein hoher Arbeitsaufwand verkraftet werden müssen, so die Studie.

Nur ein Zehntel rechnet mit Wettbewerbsvorteilen für EU-Unternehmen auf internationalen Märkten oder dass sich die Verordnung positiv auf die eigene Geschäftsentwicklung auswirkt.

Mehr als die Hälfte sind untätig

Während sich nur knapp die Hälfte der Unternehmen der Informationswirtschaft bereits mit der Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union beschäftigt haben, gibt die Mehrheit an, von der Regelung bisher noch nichts gehört zu haben. Davon sagt der Großteil der Unternehmen, dass sie die Verordnung zwar kennen, sich damit bisher aber nicht auseinandergesetzt haben.

ITK-Unternehmen vorne

Im Branchenvergleich haben sich bisher insbesondere die ITK-Dienstleister mit der Verordnung befasst, während bei den wissensintensiven Dienstleistern wie Rechts-, Steuer- und Unternehmensberatern, Architektur- und Ingenieurbüros, Werbung und Marktforschung, die Mehrheit die Verordnung entweder noch gar nicht kennt oder sich bisher nicht mit ihr beschäftigt hat.

Der Anteil der Unternehmen, die bereits im Dezember 2017 die vollständige Umsetzung der Datenschutz-Grundverordnung melden konnten, liegt bei lediglich rund fünf Prozent. Ein Viertel der Unternehmen hatte Ende vergangenen Jahres zumindest Teilaspekte der EU-Verordnung realisiert.

Insgesamt knapp 70 Prozent haben jedoch entweder noch gar nicht oder gerade erst damit begonnen, die Vorgaben in die Praxis umzusetzen.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Zentrum für europäische Wirtschaftsforschung

Weiterführende Information
  • 02.03.2018 von Prämisse für Datenschutz

    Vielleicht hilft folgende Grundhaltung: die digitalen Informationen, die Menschen/Personen zugeordnet werden können, sind nicht Eigentum des Unternehmens, das diese digitalen Informationen speichert oder verarbeitet. Diese digitalen Güter gehören den jeweiligen Menschen und sind mit dem entsprechenden Respekt vor den jeweiligen Menschen zu behandeln.

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