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06.03.2018

Und der Scheinheiligkeitspreis 2018 geht an ...

Den ersten „Goldenen Engel der Scheinheiligkeit“ erhält in diesem Jahr die Deutsche Umwelthilfe e.V. Laut dem Prometheus-Institut in Berlin, das die Negativ-Trophäe verleiht, stünden beim Preisträger Anspruch, Auftreten und Ansehen in einem besonderen Missverhältnis zur Wirklichkeit.

Die Preisverleihung des "Goldenen Engels der Scheinheiligkeit" wurde vom Prometheus-Institut ins Leben gerufen, um auf die Doppelmoral von Unternehmen und Organisationen hinzuweisen, deren Auftreten nach außen nicht mit ihrer eigentlichen Agenda übereinstimmt.

Der "Goldene Engel der Scheinheiligkeit" - eine nicht ganz begehrenswerte Trophäe.

Intransparente Angaben zur Finanzierung

Nach Angaben des Prometheus-Instituts bezeichne sich die Deutsche Umwelthilfe als „nichtstaatliche Umweltorganisation“, obwohl sie rund ein Fünftel ihres Budgets durch öffentliche Zuschüsse und Bußgelder finanziert. Darüber hinaus erzielt sie durch ihre Tätigkeit als „klageberechtigter Verbraucherschutzverein“ Einnahmen von fast 2,5 Millionen Euro, die ohne staatliche Unterstützung und Zertifizierung nicht möglich wären.

Zweifelhafte Anti-Diesel-Kampagne

Die Kampagne der Deutschen Umwelthilfe e. V. gegen Diesel-Autos in Städten werde nach Ansicht des Prometheus-Instituts mit einer beißenden Rhetorik geführt. Wenn von „organisiertem Staatsversagen“ gesprochen wird, und behauptet wird, dass die Regierung „von Daimler, BMW und VW ferngesteuert“ sei, dann zeige dies eine "Klassenkämpferrhetorik", die der gesellschaftlichen Spaltung Vorschub leiste.

Anmaßung hoheitlicher Aufgaben

Die Deutsche Umwelthilfe setze in vielen Fällen nicht auf Kooperation und Überzeugungsarbeit, sondern nutze staatliche Zwangsmittel zur Durchsetzung ihrer Ziele oder stelle sich sogar als Organisation dar, die hoheitliche Aufgaben übernimmt. Als Indiz dafür sieht das Prometheus-Institut den Jahresbericht der Deutschen Umwelthilfe e. V., in dem die Tätigkeit der Organisation folgendermaßen beschrieben wird: „Die DUH überwacht inzwischen in vielen Bereichen gezwungenermaßen die Umsetzung der Umwelt- und Verbrauchergesetze und übernimmt damit die Aufgabe der staatlichen Überwachungsbehörden.“

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Prometheus-Institut

Weiterführende Information
2 Kommentare
  • 09.03.2018 von Noch keine Anforderung, nur eine Richtlinie

    Die Luftreinhaltung ist eine Forderung einer interessierten Partei, der EU mit einer Richtlinie. Nur ein minderer Teil der Bevölkerung fordert tatsächlich noch bessere Luft in den Städten. Die Entwicklung zeigt, dass die Richtline bald eingehalten werden wird. Die DUH nutzt eben die Möglichkeiten der aktuellen Aufmerksamkeit.

  • 09.03.2018 von Prometheus Institut - Ein Neoliberaler Trittbrettfahrer mit zweifelhaften Motiven?

    Nun wer sich über das Prometheus Institut informiert, findet ein seltsame Gemengelage von Motiven. Freihandel, Abschaffung von Rundfunkgebühren, Abschaffung der sozialen Marktwirtschaft. https://lobbypedia.de/wiki/Prometheus

    Warum sie dann den Preis nicht Donald Trump verleiht, wundert etwas - aber stimmt der ist ja nur "Schein" und hat gar keine Moral - also fällt er durchs Raster.

    Die Aktionen der Deutschen Umwelthilfe herabzuwürdigen, entspricht meiner Meinung ungefähr dem Vorgehen eines DAX-Konzerns, seinen Compliance-Manager ein Büro in Timbuktu und dem Vorstand eine dicke Rechtsschutzversicherung zu geben.

    Auch wenn es in manchen Fällen schwer sein mag, geltendes Recht ist einzuhalten! Und ein "Compliance-Manager" ist dazu da, dies sicherzustellen. Und als genau solchen kann man die Deutsche Umwelthilfe betrachten. Das dies für ein wirksames Qualitätsmanagement unverzichtbar ist, ist hier schon oft beschrieben worden.

    Deshalb finde ich es sehr schade, dass die qz, die ich sehr für ihre sachlich-fundierte Arbeit schätze, diesem marktschreierischen Preis hier eine mediale Plattform gibt.

    Übrigens bin auch ich ein Diesel-Fahrer und könnte als Münchner von Fahrverboten betroffen sein.

    Aber ich akzeptiere, dass es ein Recht auf saubere Luft gibt und dass dieses durch Dieselabgase an bestimmten Orten beeinträchtigt wird und dass deshalb Fahrverbote die ultima ratio sind. Auch weil Politik und Wirtschaft (= Automobilhersteller) versagt bzw. betrogen haben. An diese sollte sich dann auch ein entsprechender Scheinheiligkeits-Preis richten!

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