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08.01.2019

Textilbündnis sagt Korruption den Kampf an

Die Mitglieder des Textilbündnisses haben sich zu Null-Toleranz gegenüber Korruption bekannt. Sie haben sich auf Korruptionspräventionsmaßnahmen in der textilen Lieferkette geeinigt und sich verpflichtet, über die ergriffenen Maßnahmen öffentlich zu berichten.

Das Textilbündnis setzt auf Null-Toleranz gegenüber Korruption. Nach dem Bekenntnis wird die Verankerung der Null-Toleranz 2020 ein verbindliches Ziel für den Handel, Hersteller und die Bundesregierung.

Transparency Deutschland hat in der Projektgruppe „Korruptionsprävention“ gemeinsam mit weiteren Stakeholdern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft die Berichterstattungskriterien erarbeitet.

Neben Transparency Deutschland gehören das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, das Deutsche Netzwerk Wirtschaftsethik, das Hohenstein-Institut, OEKO-TEX sowie KiK und s.Oliver der Projektgruppe an.

Sicherung sozialer Standards

Die Selbstverpflichtung ist ein klares Signal, dass die Mitglieder des Textilbündnisses Korruptionsbekämpfung und -prävention als unverzichtbares Instrument zur Sicherung sozialer und ökologischer Standards in den Lieferketten erkannt haben, heißt es in der entsprechenden Mitteilung von Gründungsmitglied Transparency International.

Durch die Offenlegung der Antikorruptionsmaßnahmen können korruptionsanfällige Prozesse in den globalen Lieferketten besser identifiziert und Einfallstore für Korruption systematisch geschlossen werden.

Kein Ersatz für gesetzliche Regelungen

Mit dem Beschluss folgt das Textilbündnis den Vorgaben des OECD-Leitfadens zu den Sorgfaltsgrundsätzen für verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln sowie dem OECD-Leitfaden zu Lieferketten in der Textil- und Schuhindustrie.

Der Ansatz kann auch beispielhaft in der Umsetzung des Nationalen Aktionsplans für Wirtschaft und Menschenrechte wirken. Selbstverpflichtungsinitiativen wie das Textilbündnis können wichtige Signale senden und den Druck zur Einhaltung von Standards innerhalb eines Sektors erhöhen. Sie ersetzen aber keine gesetzlichen Regelungen.

Antwort auf Unglücksfälle

Als Antwort auf Unfälle in Textilfabriken, die auch auf korruptes Handeln zurückzuführen sind, etwa in Rana Plaza, initiierte Bundesentwicklungsminister Gerd Müller 2014 die Gründung des Textilbündnisses.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Transparency International

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