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13.03.2018

Steigende Risikokosten belasten Banken

Nach fünf aufeinanderfolgenden Jahren der Erholung ist die Wertschaffung der Banken weltweit erstmals rückläufig. Das bedeutet: Risiko- und Kapitalkosten nehmen zu.

Global Risk Report 2018 Future-Proofing the Bank Risk Agenda der Strategieberatung The Boston Consulting Group (BCG) basiert auf der Auswertung der Wertschaffung, das heißt des Gewinns abzüglich Risiko- und Kapitalkosten, von mehr als 350 Retail-, Geschäfts- und Investmentbanken weltweit für die Geschäftsjahre 2012 bis 2016. Das Ergebnis: Die Wertschaffung sank zwischen 2015 und 2016 von 143 auf 107 Milliarden Euro im Jahr 2016.

Hohe Risikokosten und niedrige Zinsen

Europäische Banken erreichen in der Gesamtbetrachtung weiterhin keine positive Wertschaffung. Nicht nur die anhaltend niedrigen Zinsen und der resultierende Druck auf Margen, auch die hohen operativen Kosten und Risikokosten machen es den europäischen Banken schwer, Gewinne zu erwirtschaften.

Banken in Europa ringen vor allem mit der Bereinigung ihrer Bilanzen um notleidende Kredite. Europäische Banken haben ihre Abschreibungen während der jüngsten Finanzkrise nur verdoppelt. Nordamerikanische Banken haben ihre Kreditabschreibungen kurzfristig fast vervierfacht und ihre Bilanzen damit viel schneller bereinigt.

Regulierung als Chance zur Differenzierung

Der Druck durch Regulierung bleibt hoch. Banken sahen sich 2016 durchschnittlich 200 Regeländerungen pro Tag gegenüber – das ist in etwa die gleiche Anzahl wie 2015, jedoch dreimal so viel wie noch 2011. Strafzahlungen, die BCG bis einschließlich des Kalenderjahrs 2017 analysiert hat, beliefen sich im vergangenen Jahr auf 22 Milliarden Dollar. Damit halbierten sich die Zahlungen im Vergleich zu 2016 nahezu, verbleiben jedoch auf hohem Niveau. Der Gesamtbetrag an Strafzahlungen seit 2009 wächst auf insgesamt 345 Milliarden Dollar.

Dadurch steigt der Kostendruck auf die Banken weiter. Vor diesem Hintergrund sei das Risikomanagement stärker als strategischer Wettbewerbsfaktor zu verstehen und in die Geschäftsprozesse zu integrieren. Vorhandene analytische Fähigkeiten und Datenbestände der Risikofunktion in Banken sollten breiter genutzt werden.

RegTechs an der Schnittstelle von Digitalisierung und Regulierung

Bei dieser Aufgabe kommt der Digitalisierung eine wesentliche Rolle zu. Durch die konsequente Anwendung digitaler Lösungen und automatisierter Prozesse können Banken die Kosten über den gesamten Kreditprozess um mehr als ein Viertel senken. Die Zusammenarbeit mit FinTechs und RegTechs ist eine wichtige Möglichkeit, die Analysequalität sowie Prozesse im Risikomanagement zu verbessern.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Boston Consulting

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