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04.02.2019

Spahn will Qualitätskontrolle bei Arzneimitteln zentralisieren

"Patienten müssen sich sicher sein können, dass Arzneimittel ihnen helfen und nicht schaden", sagte CDU-Gesundheitsminister Jens Spahn. Sein vom Kabinett beschlossener Gesetzesentwurf sieht vor, Kontrollen und Rückrufe der zuständigen Länder stärker zentral zu koordinieren.

Hintergrund für den Gesetzesentwurf für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung sind mehrere Skandale, etwa im Fall von verunreinigten Blutdrucksenkern. In einem weiteren Fall soll ein Pharma-Unternehmen gestohlene Krebsmedikamente an Apotheken und Großhändler vertrieben haben.

Was soll sich ändern?

Wenn Medikamente wegen Qualitätsmängeln ausgetauscht werden, sollen Patienten dafür künftig auch nicht nochmals etwas zuzahlen müssen.

Zudem werden die Akteure des Gesundheitswesens beauftragt, Voraussetzungen für die geplante Einführung elektronischer Rezepte ab 2020 zu schaffen.

Apotheken sollen künftig verschreibungspflichtige Arzneimittel auch nach reiner Fernbehandlung zum Beispiel in Online-Sprechstunden abgeben dürfen.

Zentrale Qualitätskontrolle bei Arzneimitteln

SPD-Fraktionsvize Karl Lauterbach sprach sich für eine weitergehende Bündelung aus. Arzneimittelsicherheit und die Kompetenz, Rückrufe anzuordnen, seien "klassische Bundesaufgabe".

Auch die FDP-Expertin Christine Aschenberg-Dugnus sagte, eine bessere Koordination der Landesbehörden reiche nicht. Gebraucht werde eine zentrale Aufsicht, angesiedelt beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte.

Dem Gesetz muss auch der Bundesrat zustimmen. Es soll voraussichtlich Mitte des Jahres in Kraft treten.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

dpa

Weiterführende Information
2 Kommentare
  • 15.02.2019 von Politiker-Blendwerk

    Das Rückrufsystem in Bezug von Medikamenten und Medizinprodukten in der klassischen Distribution ist bereits hinreichend gesetzlich geregelt.
    Das Problem sind einmal Vertriebswege bzw. Händler, die handelsrechtlich nicht in Dtl. haftbar gemacht werden können, und Organisationen mit entsprechender krimineller Energie (wobei diese inzwischen recht klein sein können!).
    Als weiterer Aspekt mit Gefahrenpotential sind die globalen Produktions- bzw. Lieferketten der "etablierten" Hersteller von Medikamenten zu nennen, bei der bewußt aus Kostengründen die Produktion in Länder verlagert wird, die es mit der "Qualität" nicht unbedingt so genau nehmen.
    Für alle drei Aspekte ist es völlig unerheblich, ob eine irgendwie geartete Kontrolle zentral oder dezentral aufgestellt wird. Viel wichtiger ist, dass diese materiell und im Hinblick auf die Befugnisse auch ausreichend ausgestattet ist. Bei den hier realisierbaren Gewinnen dürfen z.B. "Whistleblower" eine extrem kurze Lebenserwartung haben.

  • 12.02.2019 von Systempflege

    Die 3 Punkte in der Pressemeldung lesen sich wie regelmäßige Systempflege eben. Fehler werden ausgebessert und Schritte der Digitalisierung in die Wege geleitet. Einigen wird es sicher nicht schnell genug gehen hier.

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