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11.06.2014

Social Compliance bald Pflicht für den Einkauf?

Ein Urteil des Münchner Landgerichts könnte wegweisend sein: Unternehmen, die nicht auf ausreichende Compliance-Strukturen und damit auf Rechtssicherheit achten, müssen mit hohen Bußgeldern rechnen.

Fehlende Social-Compliance-Regeln könnten bald strafbar sein, erklärt Rechtsanwalt Sebastian Schröder vom Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik in der Zeitschrift „Markt und Mittelstand“.

Schmiergeld verstößt gegen Compliance

Das Landgericht (LG) München 1 hatte den ehemaligen Siemens-Finanzvorstand Heinz Joachim Neubürger im Zuge der Siemens-Bestechungsaffäre zu einer Zahlung von 15 Millionen Euro an seinen ehemaligen Arbeitgeber verurteilt. Als Begründung nannten die Richter, dass Entscheidungsträger für eine ausreichende Compliance-Struktur im Unternehmen zu sorgen hätten. Neubürger hatte im Verlaufe des Verfahrens eingeräumt, Ende 2003 Hinweise auf Schmiergeldzahlungen in Nigeria erhalten zu haben.

Auch KMU in Compliance-Pflicht

Ein solcher Verhaltenskodex trifft alle Unternehmen, die dafür sorgen müssen, dass die Arbeitsbedingungen in ihrer Lieferkette nicht menschenunwürdig sind oder Bestechungsgelder gezahlt werden, erklärt Schröder. Das gilt den Richtern zufolge unabhängig von der Unternehmensgröße, also auch für kleine und mittlere Unternehmen.

Das Urteil (Aktenzeichen: 5HKO1387/10) listet zudem die erforderlichen Maßnahmen auf, die ein Unternehmen schaffen muss, um rechtstreues Verhalten seiner Mitarbeiter sicherzustellen. Auch der Einkauf steht demnach in der Pflicht, für eine ausreichende Compliance-Organisation zu sorgen, etwa bei Lieferantenaudits – inklusive Risikoanalyse und Controlling.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

  • 17.06.2014 von Corporate Social Responsability

    Von Großkonzernen werden teilweise schon Lieferanten aussortiert, die nicht ein gelebtes Unternehmensleitbild vorweisen können. Es ist für ökonomische, ökologische und soziale Zielparameter ein quantitativer Nachhaltigkeitsnachweis zu führen.
    Nestle nimmt nur noch Lieferanten mit einem Nachhaltigkeitsmanagement. WalMart fordert z.B. von seinen Lieferanten, dass sie die Verpackungsmengen und damit die Verpackungskosten kontinuierlich senken.

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