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20.12.2017

So teuer ist Internetkriminalität

Der Cybercrime Report prognostiziert eine Schadenssumme von sechs Billionen Dollar durch Internetkriminalität für das Jahr 2021. Und Experten sagen, welche Angriffe sie 2018 für am wahrscheinlichsten halten.

Sechs Billionen Dollar jährlich – das ist die Schadensumme durch Cyber-Crime, mit der der „Official 2017 Annual Cybercrime Report“ des US-Analysten „Cybersecurity Ventures“für das Jahr 2021 rechnet. Das wären fast zehn Prozent der heutigen globalen Wirtschaftsleistung.

Größte Bedrohung der Menschheit

Spätestens dann wird Cyber-Crime nicht nur für den größten Vermögenstransfer in der Geschichte stehen, sondern wahrscheinlich auch eine der größten Bedrohungen für die Menschheit selbst darstellen. 2015 belief sich seine Prognose noch auf „nur“ drei Billionen Dollar. Irgendwo dazwischen liegt der Betrag, den die unzähligen Cyber-Attacken rund um den Globus im Jahr 2017 an Schaden verursacht haben – die genaue Höhe weiß niemand, heißt es in dem Report.

Die meisten Menschen, Unternehmen und Institutionen sind auf diese Art von Verbrechen, durch das heute laut „breachlevelindex.com“ jede Minute gut 3.500 Datensätze gestohlen werden, weitgehend unvorbereitet. Und das, obwohl die Ausgaben für Cyber-Security, so der Analyst Gartner, im Jahr 2017 auf rund 86,4 Milliarden Dollar weltweit gestiegen sind.

Cybercrime 2018: Diese Angriffe werden besonders gefährlich

Cybercrime-Angreifer hatten es 2017 besonders auf personenbezogene Daten wie Kontonummern oder Kreditkartendetails abgesehen. Auch Cyber-Erpressungen, etwa durch Schadprogramme wie Wannacry, waren „beliebt“. Mit diesen fünf Szenarien rechnen die Experten von RadarServices.

  1. IoT als Eldorado für Cyberangreifer Die Weiterentwicklung des Internet of Things ist nicht aufzuhalten. In wenigen Jahren wird jede Schraube eine IP-Adresse haben. Während das ganz neue Möglichkeiten eröffnet, stellt es immense Herausforderungen an die IT-Sicherheit von Unternehmen und Privatpersonen. Dringend müssen neue Sicherheitskonzepte für das IoT aufgestellt und praxiserprobt werden.
  2. Gezielte Angriffe in einer neuen Dimension Zahlreiche Großunternehmen bieten immer noch zu viel Angriffsfläche. Die IT ist weltweit verteilt, der Überblick über alles ist oft nicht vorhanden. Gleichzeitig wirkt der Druck der EU-Datenschutzgrundverordnung ebenso wie weitere neue und alte Compliancevorschriften. IT-Sicherheitsverantwortliche benötigen in diesem Umfeld vor allem eins, um große Schäden zu verhindern: Transparenz und die richtige Information zur richtigen Zeit.
  3. Ransomware gegen den Mittelstand Weil sich Großunternehmen inzwischen besser gegen Erpresser-Software zu verteidigen wissen, werden sich Ransomware-Attacken in Zukunft zunehmend gegen Klein- und Mittelbetriebe und vernetzte Steuerungs-Geräte richten. Diese potentiellen Opfer müssen sich den angepassten Geschäftsmodellen der Angreifer bewusst werden und sich Experten suchen, die ihre IT effektiv und effizient schützen.
  4. Nationale Unsicherheit Nationale Sicherheit muss neu gedacht werden. Der Schutz von kritischen Infrastrukturen aber auch das Sicherstellen der dauernden Funktionsfähigkeit der öffentlichen Infrastruktur eines Landes bedeuten immense Herausforderungen. Das ist heute Behörden, aber auch Cyberangreifern bewusst.
  5. Ohne den Einsatz künstlicher Intelligenz geht es nicht Durch den Einsatz von machine learning lassen sich viele Schwachstellen, verdächtiges Systemverhalten oder Zero-Day-Attacken schneller aufspüren und bekämpfen. Aber auch die „Gegner“ werden die Möglichkeiten von künstlicher Intelligenz voll ausschöpfen, indem sie alles über neue Verteidigungsstrategien und Schutzmaßnahmen lernen. Kurzum: Wenn sich Unternehmen nicht mit dem Einsatz von KI in der IT-Sicherheit befassen, werden ihre Sicherheitsmaßnahmen in kurzer Zeit obsolet.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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