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26.09.2013

So sehen Chinesen „Made in Germany“

China und Deutschland hängen wirtschaftlich stark voneinander ab. Deutsche kaufen gern Computer und Bekleidung aus dem Reich der Mitte, dort wiederum schätzt man die Erzeugnisse des deutschen Maschinenbaus. Blieben die Lieferungen deutscher Maschinen an China aus, stünde die chinesische Wirtschaft vor Problemen, so das Forschungsinstitut Prognos.

Deutsche Maschinenbauprodukte werden besonders in Branchen eingesetzt, die einen großen Teil chinesischer Exportgüter fertigen. Hier scheint das Qualitätsmerkmal „Made in Germany“ also etwas zu bedeuten.

Deutsche gelten als arrogant
Doch trifft dies offensichtlich nur auf die Qualität deutscher Produkte zu – keineswegs jedoch auf den Auftritt unserer Unternehmen, hat die Unternehmensberatung Staufen in Shanghai festgestellt. Die Hälfte der chinesischen Kunden finden deutsche Firmen arrogant. Und fast alle sind der Meinung, dass die Deutschen besser auf chinesische Wünsche eingehen sollten.

Doch damit nicht genug. Auch beim Service attestieren 84 Prozent der Chinesen den deutschen Unternehmen Nachholbedarf. Außerdem empfindet nicht mal die Hälfte das Image deutscher Anbieter als modern, aber zwei Drittel halten deutsche Produkte für zu teuer.

In den Augen vieler deutscher Hersteller sei China eher günstige Werkbank als interessanter Absatzmarkt. Der wachsende Wettbewerb auf dem chinesischen Binnenmarkt fordere von deutschen Unternehmen mehr denn je, eigene Schwächen zu erkennen und auszuräumen.

Aktuell noch Nummer eins
Immerhin haben Produkte und Service deutscher Anbieter gegenüber amerikanischen oder einheimischen chinesischen aber derzeit noch geringfügig die Nase vorn. Doch werden deutsche Unternehmen ihre aktuellen Erfolge auf dem chinesischen Markt nur bewahren, wenn es ihnen gelingt, ihren technologischen Vorsprung zu halten und auch künftig für chinesische Kunden unverzichtbar zu sein.

Prognos fordert die deutsche Wirtschaft dazu auf, mehr in Forschung und Entwicklung zu investieren. Denn es sei sehr wahrscheinlich, dass China weiter zur technologischen Weltspitze aufschließt. Und dann wird „Made in China“ auch bei spezialisierten Investitionsgütern zunehmend zur Konkurrenz für „Made in Germany“.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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Tel 0228 9550120
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