nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
03.07.2020

Roboter bieten Chancen für COVID-19-Neustart

Mittelstand will aufrüsten

Für den Automatica-Trendindex wurden im Vorfeld der Weltleitmesse für intelligente Automation und Robotik Automatica, die vom 8. bis 11. Dezember in München stattfindet 100 Industrie-Entscheider und 1.000 Arbeitnehmer von einem Marktforschungsinstitut in Deutschland befragt.

Deutsche Unternehmen setzten auf den Einsatz von Robotern, um nach Corona wieder in Fahrt zu kommen. (©econNEWSnetwork)

Schon vor der Corona-Pandemie war die Fertigungsindustrie in Deutschland nach Zahlen der International Federation of Robotics stark automatisiert und rangierte bei der Roboterdichte weltweit hinter Singapur und Südkorea auf Rang 3. Dieser Trend dürfte sich nach der COVID-Krise weiter fortsetzen. Zu den wichtigsten Vorteilen der Robotik gehören für rund 80 Prozent der Industrieentscheider folgende Aspekte: Mitarbeiter können von gesundheitsgefährdenden Aufgaben entlastet werden; die Fertigung lässt sich mit Robotern schnell auf neue Aufgaben umstellen, zudem lassen sich Produktionskosten senken. Zur Bewältigung der Krise rücken die „maschinellen Helfer“ erneut in den Fokus der Chefetagen.

„Industriebetriebe mit Robotern können gezielt einzelne Arbeitsschritte automatisieren, um das ´Social Distancing´ in der Fertigung sicherzustellen“, sagt Patrick Schwarzkopf, Geschäftsführer des VDMA-Fachverbands Robotik + Automation, über den Beitrag von industrieller Robotik zur Bewältigung der COVID-Krise. „Die neuen Anforderungen an sichere Arbeitsplätze in der Produktion lassen sich mithilfe von Robotik einfach umsetzen. Wie die Praxis zeigt, helfen Roboter dabei, wichtige Fertigungsprozesse resilienter zu machen und neue Anforderungen schnell umzusetzen.“

Krisenreaktion mit Robotern

„Gleich zu Beginn der COVID-Krise baten uns mehrere pharmazeutische Kunden in Europa, den USA und Asien, eine rasche Steigerung ihrer Produktion zu unterstützen, damit sie so schnell wie möglich Duplikatlinien für diagnostische Kits liefern können“, sagt Jean-François Bauer, Head of Business Development beim Schweizer Spezialisten für Montagelösungen Mikron Automation. „Gleichzeitig rechnen wir damit, dass strategische Entscheidungen aus der Vergangenheit nach den jüngsten Pandemie-Erfahrungen auf den Prüfstand gestellt werden. Abhängigkeiten in den Lieferketten dürften beispielsweise dazu führen, dass Firmen in Europa oder den USA mit Hilfe von Robotik und Automation neue Kapazitäten in ihren Heimatmärkten aufbauen, um erkannte Schwachpunkte zu reduzieren.“

Prognose für den Mittelstand

Der automatica Trendindex zeigt zudem, dass die flexible Produktion mit Industrierobotern künftig immer häufiger vom deutschen Mittelstand genutzt werden dürfte. In ihrer Prognose rechnen 84 Prozent der Industrie-Entscheider damit, dass der verstärkte Einsatz von Robotik in mittelständischen Betrieben keine Frage des „ob“ sonders des „wann“ ist. 81 Prozent führen aus, dass die Programmierung von Robotern einfacher geworden ist und damit den Weg für den Einsatz in kleineren und mittleren Unternehmen ebnet. Als Hindernis sehen zwei Drittel der Verantwortlichen hingegen, dass den eigenen Mitarbeitern bisher die nötige Ausbildung für den Roboterbetrieb noch fehlt.

Arbeitnehmer mit positiver Grundhaltung

Dabei können die Arbeitgeber auf eine grundsätzlich positive Grundhaltung der Arbeitnehmer setzen: Gut drei Viertel der Mitarbeiter halten die Ausbildung für den Umgang mit Robotik für ein wichtiges Angebot (mittelständischer) Firmen. Ebenso viele sagen, dass sich Unternehmen bei Fachkräften mit einem Weiterbildungsangebot für Robotik und digitale Technologie als attraktive Arbeitgeber profilieren.

Auf der automatica 2020 bietet sich für Entscheider vom 8. bis 11. Dezember in München die Gelegenheit, das Potential von Robotik für die für die Erfüllung der eigenen Ziele unter die Lupe zu nehmen.

Virtuelle Podiumsdiskussion Let’s talk by automatica am 9. Juli

Mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Robotik und Automation beschäftigt sich auch die erste Auflage des neuen virtuellen Formats der Weltleitmesse für Robotik und Automation Let’s talk by automatica am 9. Juli um 10 Uhr. Die hochkarätig besetzte virtuelle Podiumsdiskussion ist frei zugänglich. Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Registrierung finden sich unter:
https://automatica-munich.com/de/newsroom/webinare/lets-talk-by-automatica-nr-1

Für den automatica-Trendindex 2020 wurden von einem Marktforschungsinstitut 100 Industrie-Entscheider und 1.000 Arbeitnehmer bevölkerungsrepräsentativ in Deutschland befragt. (©econNEWSnetwork)

Automatica Trendindex 2020

Der automatica-Trendindex wurde von einem Marktforschungsinstitut durchgeführt und besteht aus zwei Teil-Umfragen:

Für Teil-1 wurden Anfang 2020 insgesamt 100 Fach- und Führungskräfte in Deutschland befragt, die in Industrie-Unternehmen über Robotik und Automation entscheiden. Die Teilnehmer arbeiten im Maschinen- und Anlagenbau (37%), der Automobilindustrie (22%), der Elektroindustrie (14%), der Lebensmittelindustrie (9%) und sonstigen Industriebranchen (18%).

Für Teil-2 wurden Anfang 2020 in 7 Ländern insgesamt 7.000 Teilnehmer bevölkerungsrepräsentativ befragt, wie Roboter und Digitalisierung die Arbeitswelt verändern: USA (N=1.000), China (N=1.000), Japan (N=1.000), Deutschland (N=1.000), Frankreich (N=1.000), Italien (N=1.000) und Großbritannien (N=1.000).

Ergebnisse

  • 84 Prozent der Entscheider rechnen mit mehr Roboter-Automation im deutschen Mittelstand
  • 77 Prozent der Entscheider setzen auf mobile Robotik, um Fertigung schnell umzustellen
  • 76 Prozent der Arbeitnehmer wünschen sich Robotik-Ausbildung im Mittelstand

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Econ News Network

keine Kommentare
Diesen Artikel kommentieren





Über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zum Zweck der Kommentierung von Inhalten informiert Sie unsere Datenschutzerklärung.
DNV GL Business Assurance [Anzeige]

Kostenloser Download

  • 5 Schritte zu einem nachhaltigen Prozessmanagement

  • Prozessreifegrad Assessments

  • Self-Assessment BPM

Jetzt kostenlos downloaden!