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05.12.2018

Ransomware bleibt größte Cyber-Bedrohung für KMU

Ransomware bleibt vor Viren und Spyware weiterhin die größte Cyber-Gefahr für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Bei Ransomware handelt es sich um eine bösartige Software, die Unternehmensdaten verschlüsselt, bis ein Lösegeld gezahlt wird. Für die globale Studie hat das IT-Unternehmen Datto 2.400 Managed Service Provider (MSPs) befragt, die weltweit knapp eine halbe Million KMU betreuen.

Die Studie zeigt, wie groß die Auswirkungen sind, die Ransomware-Attacken auf Unternehmen haben.

Die Infografik zeigt, wie bedrohlich Ransomware für kleine und mittlere Unternehmen ist. Quelle: obs/Datto

So geschäftsschädigend sind Ransomware-Attacken

Umsatzverlust durch Ausfallzeiten kann geschäftsbedrohend sein: Eine durchschnittliche Attacke kostet ein Unternehmen zehnmal so viel wie das Lösegeld. Ein Angriff kostet im Durchschnitt 40.500 EUR und das durchschnittlich geforderte Lösegeld liegt bei 3.700 EUR pro Angriff.

Ransomware-Angriffe nehmen zu

Angriffe passieren häufig und werden zunehmen: Über die Hälfte der MSPs gibt an, dass ihre Kunden im ersten Halbjahr 2018 eine Ransomware-Attacke verzeichnet haben. Ein Drittel sagt, dass ihre Kunden mehrfach an einem Tag angegriffen wurden. 92 Prozent der MSPs prognostizieren, dass die Zahl der Attacken gleich hoch bleibt oder ansteigt.

In Europa ist die Zahl der Attacken besonders hoch: 84 Prozent der MSPs in Europa berichten für den Zeitraum April 2016 bis April 2018 von Ransomware-Attacken gegen ihre KMU-Kunden. Das ist der höchste Wert im weltweiten Vergleich. Doch zahlreiche KMU unterschätzen die Gefahr.

Schutzlos trotz Antivirenschutz

Antiviren-Software allein reicht nicht aus: 85 Prozent der MSPs berichten, dass Ransomware-Opfer eine Antiviren-Lösung installiert hatten. Zwei Drittel geben an, dass die Opfer eMail/Spam-Filter eingesetzt haben. Drei von zehn sagen, dass die Opfer Pop-up-Blocker hatten, die die Ransomware-Attacken aber nicht abwehren konnten

Apple-Systeme unter Ransomware-Beschuss

Unternehmen mit Apple-Betriebssystemen sind ebenfalls angreifbar: Im vergangenen Jahr ist die Anzahl der Attacken auf macOS und iOS laut MSP-Angaben um das Fünffache gestiegen.

So wirkt sich die DSGVO auf die IT-Sicherheit aus

Darüber hinaus ist das Problem weit größer als angenommen, da zahlreiche Unternehmen die Angriffe gegen sie für sich behalten: Laut Studie wird den Behörden nicht einmal jede vierte Attacke gemeldet.

Diese Zahl wird jedoch deutlich ansteigen, da viele Länder und Regionen Gesetze erlassen haben, die vorschreiben, dass Datenschutzverletzungen den Behörden und den Kunden gemeldet werden müssen. In der Europäischen Union ist das die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).

Geschulte Mitarbeiter sind der beste Schutz

Mitarbeiter benötigen Aufklärung und Training, damit sie die erste Verteidigungslinie bilden können: Viele Ransomware-Attacken sind erfolgreich durch Phishing, bösartige Websites, Web-Anzeigen und Clickbait, das auf kleine Unternehmen abzielt. Regelmäßiges Training, um Mitarbeiter für Ransomware zu sensibilisieren, ist auch für kleinere Unternehmen empfehlenswert.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Datto

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