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25.10.2017

Qualitätsmanagement ist deutschen Managern egal

Eine Umfrage ergab: Es gibt wenig Know-how und kaum Willen für ein wirksames Qualitätsmanagement.

Qualitätsmanagement ist für fast jeden zweiten Manager in Deutschland ein Buch mit sieben Siegeln, wie Forscher der Hochschule Esslingen im Zuge der Studie "Qualitätsbewusstsein als Wettbewerbsfaktor" herausgefunden haben. Die Experten haben mehr als 200 Unternehmen genauer unter die Lupe genommen.

Qualitätsmängel kommen teuer

Die Ergebnisse der Studie sind vor dem Hintergrund der jüngsten Wirtschaftsskandale in Deutschland rund um Abgasmanipulationen und Co brisant: Fast zwei Drittel der Manager in deutschen Industrie- und Dienstleistungsunternehmen haben weder das erforderliche Know-how noch den Willen, um sich um die Verbesserung der Produkt- und Prozessqualität ihres Unternehmens zu kümmern.

Ebenso nachdenklich stimmt, dass rund die Hälfte der befragten Führungskräfte angibt, dass es in ihren Unternehmen kein einheitliches Verständnis von Qualität gibt.

Mehr Bewusstsein für „Qualität“

Doch vielen ist das Problem bekannt. So wünscht sich mehr als die Hälfte der Befragten, dass ein Bewusstsein für das Thema "Qualität" fest in der Unternehmensstrategie und -kultur verankert ist und von den Führungskräften vorgelebt wird.

Die Kosten durch mangende Qualität sind erheblich: 26 Prozent der Unternehmen müssen zwischen drei und knapp sechs Prozent des durchschnittlichen Gesamtumsatzes der vergangenen drei Jahre dafür berappen. Knapp acht Prozent hatten Kosten von bis zu zehn Prozent des Umsatzes. Bei knapp drei Prozent fallen sogar mehr als ein Zehntel ihres Umsatzes der schlechten Qualität zum Opfer.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

CIM an der Hochschule Esslingen

Weiterführende Information
2 Kommentare
  • 02.11.2017 von Qualität ist leider immer noch nur Mittel zum Zweck

    Qualität ist in vielen wirtschaftlichen Organisationen maximal in gleicher Position wie die Abt. Personalwesen oder die Haustechnik. Jeder weiß um die Notwendigkeit der einzelnen Bereiche, jeder bringt sich in die Bemühungen um wirtschaftlichen Erfolg ein, aber das QM ist personell, wenn überhaupt, maximal gleichberechtigt.
    Das QM ein Führungsinstrumentarium ist, dass dazu dient, die verschiedensten Kräfte und Impulse in und auf die Organisation in Ihren Teilen zu systematisieren, d.h. eigentlich übergeordnet ist, ist für viele, die es gewohnt sind, Organisationsleistungen nur in Form von Wirtschaftsdaten wahrzunehmen, noch immer ungewöhnlich.
    Ein Beispiel aus dem Gesundheitswesen, meinem Metier:
    Fragen sie die Geschäftsführung eines beliebigen Krankenhauses, welche Probleme sie oder er mit einzelnen Abteilungen hat, kommen gängigerweise Angaben zu irgendwelchen Kosten oder Umsätzen und zwar in der Regel mit hinreichender Tiefe zu Ausmaß und Ursache. Schon allein die Frage, welche Abteilung z.B. ein Problem mit der externen Qualitätssicherung hat, wird dann in den meisten Fällen auf Unverständnis stoßen, schon die Messung wird in der Führung meist nicht als relevant wahrgenommen.
    So gesehen, überrascht mich das Studienergebnis nicht.

  • 30.10.2017 von Was tuen wir dagegen?

    Diese Tatsache ist seit vielen Jahren bekannt, nur was kann und was hat man dagegen getan? So lange das Top-Management bzw. das Management nicht Teil des Q-Management-System ist, sind alle Mühen vergeblich. Hier können nur Kontakte zur Politik helfen, um mit deren Hilfe das Management wach zu rütteln. Wer muss die Initiative ergreifen? Hier sind Hochschulen und Organisationen gefragt.

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