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19.03.2018

Qualität 2018: Dokumentieren Sie noch oder kommunizieren Sie schon?

Was hat Social Media mit normkonformer Dokumentation zu tun? Wie kann der QM Agilität vorantreiben? Und wann sind Qualitätsmängel tödlich? Diese und viele weitere Fragen addressierten die Referenten auf der Fachtagung "Qualität 2018" in Düsseldorf.

Dr. Alexander Schloske (Fraunhofer IPA) und Prof. Robert Schmitt (WZL an der RWTH Aachen) hatten jeweils die Aufgabe, die Teilnehmer für ihre jeweiligen Fachforen zu begeistern.

Schnappschüsse und live gezwitscherte Eindrücke vom Fachkongress Qualität finden Sie auch im Twitter-Kanal von @qz-online.

Wird Künstliche Intelligenz uns als Freund und Helfer unliebsame Aufgaben abnehmen, sodass mehr Zeit für angenehme Tätigkeiten bleibt? Oder wird sie zum Feind, zum Terminator, der Arbeitsplätze und Strukturen vernichtet? Dieser Frage ging Moderator Prof Robert Schmitt vom WZL an der RWTH Aachen in seinem Auftaktvortrag nach.

Wenn der Aufzug weiß, wo Sie hin wollen

Stellen Sie sich vor, Sie steigen morgens in den Aufzug ein und müssen keine Knöpfe drücken - er fährt automatisch los und hält nicht etwa in Ihrem "Stamm-Stockwerk", sondern in der Etage, in der Sie gleich ein wichtiges Meeting haben. Dieses von Barbara Koch präsentierte Szenario zeigt, wie Künstliche Intelligenz (z.B. IBM-Watson) den Alltag erleichtern kann - aber auch, was sie alles im Rahmen von Big Data über den Anwender weiß.

DSGVO setzt Unternehmen auf Daten-Diät

Wie viel digitales Wissen Unternehmen tatsächlich über Personen sammeln dürfen, regelt die neue Datenschutzgrundverordnung. Wer hier auf Nummer sicher gehen will, berücksichtigt am besten die Maxime "Privacy by design". Das bedeutet, dass von vornherein nur so viele Daten erhoben werden wie unbedingt notwendig.

In jedem Fall sollten Unternehmen schnell sein, wie die Rechtsanwälte Philipp Reusch und Dr. Michael Rath im Rahmen ihrer Vorträge rund um Compliance und Datenschutz betonten: Am 25. Mai tritt die DSGVO in Kraft.

Agilität ist nichts für Bosse

"Die Zeiten der Big Bosses sind vorbei" und "In einem Team kann sich niemand verstecken" - diese Zitate fassen zusammen, wie sich Organisationsstrukturen in Zeiten von Agilität und Digitalisierung verändern werden. Weniger Command & Control, dafür mehr Eigenverantwortung und Flexibilität.

Herzlichkeits-Beauftragte Mahsa Amoudadshi weiß: Die Zufriedenheit der Mitarbeiter hängt ummittelbar mit der Servicequalität und Kundenzufriedenheit zusammen.

Wer in Zeiten des Wandels richtig führen will, muss also den Mitarbeitern Selbstoganisation ermöglichen - und vor allem dafür sorgen, dass sie mit dem Herzen dabei sind. Das betonten sowohl Karsten Seydel und Rolf Schulze in ihrem Vortrag über den agilen Wandel bei Siemens als auch Mahsa Amoudadshi, die als "Herzlichkeits-Beauftragte" bei einem renommierten Hotel die Service-Qualität verbessern konnte.

Wiki statt QM-Handbuch?

Zur Selbstorganisation gehört auch, die Dokumentation möglichst interaktiv zu gestalten, damit die Mitarbeiter die wichtigsten Änderungen eigenständig anpassen und in Echtzeit kommunizieren können. Möglich machen soll es ein Wissensmanagement zum Mitmachen anstelle eines starren QM-Handbuchs - ein Qualitäts-Wiki, wie es Carsten Behrens von der Modell Aachen GmbH vorgestellt hat.

Wie sich Wissensmanagement interaktiver gestalten lässt, erklärte Carsten Behrens, Gf der Modell Aachen GmbH.

Qualität für Leib und Leben

Wenn das Qualitätsmanagement versagt, sind nicht immer Kundenreklamationen der Worst Case - im Gesundheitswesen können Todesopfer die Konsequenz von Fehlern sein. Dies zeigte Dr. Nils Löber eindringlich in seinem Vortrag über Risiko- und Qualitätsmanagement an der Berliner Charité, dem größten Krankenhaus Deutschlands. Anhand von Best Practices und Worst Cases führte der Referent den Teilnehmern vor Augen, was passiert, wenn man den Menschen aus dem Blick verliert.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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