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19.03.2015

Qualität 2015: Menschen machen Qualität!

Bei der 10. Jahrestagung Qualität in Düsseldorf diskutierten Qualitätsexperten verschiedener Branchen über die neuen Rahmenbedingungen für das Qualitätswesen in Unternehmen. Im Fokus der Management-Circle-Veranstaltung stand das Thema „Führung und Mensch“, Prof. Robert Schmitt von der RWTH Aachen moderierte.

Die Auswirkungen der Digitalisierung beschränken sich nicht nur auf die Produktion, sondern reichen auch in die indirekten Prozesse - stellen die Referenten fest. So habe sich die Erwartungshaltung der Mitarbeiter an die Führungskräfte verändert.

Junge Mitarbeiter seien es durch ihre private Internetnutzung gewohnt, ihre Meinung zu äußern. Das könnten Führungskräfte nutzen, indem sie ihre Mitarbeiter stärker einbinden, ihre Ideen gezielt abfragen, honorieren und in ihnen ein Qualitätsbewusstsein wecken.

Daten werden erfasst, aber zu wenig genutzt

„Der Qualitätsgestaltungsrahmen vergrößert sich“, stellte Prof. Schmitt fest. Das gelte nicht nur für die Ausbreitung des Qualitätsmanagements auf die indirekten Bereiche, sondern auch für die Möglichkeiten, die Datenerfassung den Unternehmen bietet.

Prof. Jochen Deuse, Leiter des Instituts für Produktionssysteme an der TU Dortmund, setzte dagegen: „Wir in der Produktion liegen weit zurück, was das Nutzen von Big Data betrifft.“ Im Fußball beispielsweise würden die Analysemöglichkeiten wesentlich besser zur Optimierung der Spieltaktiken genutzt. Er rief dazu auf, die vorhandenen Daten auszuwerten und von einer Kultur des rückblickenden Reportings hin zu vorausplanenden Forecasts und Simulationen zu gelangen.

Eine Frage ins Plenum ergab, dass nur zwei der rund 70 Teilnehmer in ihren Unternehmen Big Data gezielt nutzen. Die Aufbereitung der Produktionsdaten ist demnach noch unzureichend.

QM liegt in der Verantwortung jedes Mitarbeiters

Auf Qualitätsmanagement in allen Bereichen setzt die Festo AG. Ulrich Retter, Head of Corporate Quality, berichtete über die Qualitätsinitiative. Sämtliche Mitarbeiter würden darin geschult, dass Qualität sich nicht nur auf Produkte bezieht, sondern in allen Bereichen gelebt werden kann. Wissen und Fähigkeiten seien nicht ausreichend ohne eine positive Arbeitseinstellung. Daher werde mit der Initiative gezielt das Mind-Set der Mitarbeiter angesprochen. Aus Unternehmenskultur und Qualitätsbewusstsein soll so eine unternehmensweite Qualitätskultur entstehen.

Nicht nur in Konzernen, sondern auch bei mittelständischen Unternehmen lohnt es sich, die Mitarbeiter aller Bereiche persönlich für das Qualitätsmanagement zu begeistern. Bei den Ortlinghaus-Werken in Wermelskirchen können Mitarbeiter Patenschaften für Gegenstände oder Prozesse übernehmen. Der jeweilige Pate sei dann verantwortlich, so der QM-Leiter Christoph Hammers. Die Sorgfalt, die jeder Mitarbeiter in seinen privaten Belangen walten lässt, wird so auch in das professionelle Umfeld integriert.

Alle Referenten waren sich einig: Die Unterstützung der Geschäftsführung sei für erfolgreiches Qualitätsmanagement unabdingbar.

2016 wird die Tagung „Qualität“ am 15. und 16. März in München stattfinden.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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