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06.10.2017

Psychische Belastungen durch Home Office

Was ist besser für Arbeitnehmer - feste Bürozeiten, Gleitzeit oder völlige Selbstbestimmung ohne konkrete Zeitvorgaben? Die Hans-Böckler-Stiftung hat über 10.000 Arbeitnehmern diese Frage gestellt und eine erstaunliche Antwort erhalten

Je freier Beschäftigte ihre Arbeitszeit gestalten können, desto mehr fühlen sie sich durch ihren Job psychisch belastet.

Fast jeder zweite Mitarbeiter, der im Home Office tätig ist, kann abends nicht abschalten. Den Grund dafür sieht Yvonne Lott, Expertin für Arbeitszeitgestaltung bei der Hans-Böckler-Stiftung, darin, dass diese Arbeitnehmer Privates und Beruf zuhause nur noch schwer trennen können. Mitarbeiter, die zur Arbeit das Haus verlassen, haben abends nur halb so oft das Problem, nicht mehr runterzukommen.

Selbstbestimmte, aber geregelte Arbeitszeiten am besten

Auch völlig frei bestimmte Arbeitszeiten machen es Arbeitnehmern schwer, am Feierabend abzuschalten. Die Wahrscheinlichkeit, dass diese Kollegen abends nicht zur Ruhe kommen, liegt bei 40 Prozent. Mit selbstbestimmten, aber immer noch geregelten Arbeitszeiten, etwa Gleitzeit, fühlen sich Beschäftigte dagegen nicht übermäßig belastet. Sie können zudem besser mit hohem Arbeitsdruck umgehen, was sich positiv auf ihre Work-Life-Balance auswirkt.

Wer Mitarbeitern Freiräume einräumt, muss sie schützen

Dennoch hält Studienautorin Lott es grundsätzlich für sinnvoll, Arbeitszeiten flexibler zu gestalten. Allerdings erfordert dies klare Regeln wie zeitliche Obergrenzen, eine belastbare Zeiterfassung, realistische Vorgaben für das Arbeitspensum, genug Personal sowie klare Vertretungsregeln und verlässliche Schichtpläne. Auch Fortbildungen dazu, wie Beschäftigte ihre Grenzen managen können, seien für Angestellte und Vorgesetzte notwendig.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Hans-Böckler-Stiftung

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