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14.02.2020

Plagiarius: Schmäh-Preis gegen dreisten Ideenklau

Der vom Designer Prof. Rido Busse ins Leben gerufene Negativ-Preis „Plagiarius“ wurde auf der Frankfurter Konsumgütermesse „Ambiente“ zum 44. Mal verliehen. Seit 1977 vergibt die Aktion Plagiarius e.V. den Schmäh-Preis an Hersteller und Händler besonders dreister Plagiate und Fälschungen.

Bevor die jährlich wechselnde Jury die Preisträger wählt, werden die vermeintlichen Plagiatoren über ihre Nominierung informiert und erhalten die Möglichkeit zur Stellungnahme. Neben fallbezogenen Informationen fließen diese Reaktionen, sofern erfolgt, mit in die Bewertung ein.

Der diesjährige 1. Preis:
Küchen-Schneidgerät „Nicer Dicer Quick"
Original: Genius GmbH, Limburg, Deutschland
Fälschung: Ningbo A-Biao Plastic Industry & Trade Co., Ltd., VR China

Weitere Preise: Plagiarius

Versteckte (Gesundheits-) Risiken in Plagiaten

Auf den ersten Blick machen Plagiate einen guten Eindruck. Verbraucher sollten sich aber nicht blauäugig der Illusion hingeben, dass gleiches Aussehen automatisch die gleiche Qualität, Leistungsfähigkeit und vor allem Sicherheit bedeutet. Viele Plagiate und Fälschungen sind nachweislich aus billigen Materialien
gefertigt, schlecht verarbeitet und haben nie eine Qualitäts- oder Sicherheitskontrolle durchlaufen.

De facto zeigt sich das u.a. in kurzer Lebensdauer, mangelhafter Elektronik und Funktionalität oder sehr hohen Schadstoffbelastungen. Kurzum: Gesundheitsrisiken. Beispielsweise, wenn das Material der vermeintlich harmlosen Rucksackfälschung mit giftigen, krebserregenden Schadstoffen belastet ist, oder die gefälschte Sonnenbrille keinen UV-Schutz vor gefährlichen Sonnenstrahlen bietet. Lebensgefährlich wird es bei gefälschten Felgen, Medikamenten, Motorsägen, Beatmungsgeräten etc.

Internet bietet Fakes eine Plattform

Auf namhaften globalen eCommerce-Plattformen werden neben Originalwaren nachweislich auch rechtswidrige Plagiate und Fälschungen angeboten. Meist von Drittanbietern, die nach Bedarf ihre (Schein-)Identitäten wechseln und sich erfolgreich in der Anonymität des Internets verstecken. Ein lukratives Geschäft ohne (Haftungs-) Risiken, bei dem nebenbei noch die Plattform-Betreiber mitverdienen.

Parallel entstehen immer mehr „Fake-Shops“. Unseriöse Anbieter übernehmen entweder auslaufende Domains bekannter Marken oder registrieren Domainnamen, in denen Markennamen vorkommen. Die Fake-Shops sehen den Webseiten der Markenhersteller täuschend ähnlich. Oft verwenden sie Originalfotos, -bewertungen etc., um die Verbraucher in die Irre zu führen.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Plagiarius e.V.

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