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18.06.2015

Pendeln macht krank

Sich täglich durch den Berufsverkehr zum Arbeitsplatz und zurück zu quälen, kann nicht nur schlechte Laune, sondern auch krank machen. Zu diesem Ergebnis kommt Annemarie Künn-Nelen von der Universität Maastricht in einer empirischen Untersuchung.

Pendeln ist extrem weit verbreitet, wobei die durchschnittliche Dauer über die Zeit zugenommen habe, schreibt Künn-Nelen. Ein Grund: Angesichts immer mehr befristeter Verträge lohne es sich für viele Arbeitnehmer kaum noch, für einen neuen Job umzuziehen.

Wie sich die immer längeren Anfahrtswege gesundheitlich auswirken, hat die Forscherin anhand von Daten des British Household Panel Survey aus den Jahren 1991 bis 2008 untersucht. Ihre Analyse basiert auf Angaben von über 14.000 abhängig Beschäftigten zwischen 18 und 65 mit Vollzeitstelle, die per Bus, Bahn oder Auto zur Arbeit gelangen.

Weniger zufrieden, mehr Arztbesuche

Wenn Einflüsse des Alters, des Geschlechts, des Familienstands, der Qualifikation und der Betriebszugehörigkeit herausgerechnet werden, wirkt sich die Pendeldauer signifikant auf die Zufriedenheit mit der Gesundheit und die Einschätzung des persönlichen Gesundheitszustands aus.

Je länger Beschäftigte unterwegs sind, desto unzufriedener äußern sie sich und desto negativer fällt ihre Selbsteinschätzung aus. Außerdem steigt die Zahl der Besuche beim Hausarzt.

Autofahren besonders stressig

Als besonders belastend erweist sich das Pendeln mit dem Auto: Während das Anreisen in öffentlichen Verkehrsmitteln keine messbaren Folgen hat, beeinträchtigt Autofahren nicht nur die Zufriedenheit und die Werte bei der Selbsteinschätzung, sondern geht auch noch mit einem signifikant erhöhten Body-Mass-Index einher.

Bei Frauen hat langes Pendeln darüber hinaus Auswirkungen auf die tägliche Bewegung und die Zahl der Krankmeldungen. Künn-Nelen erklärt das mit der größeren Belastung durch Haushalt und Kinder, die weibliche Beschäftigte vom Sport abhält.

Angesichts der gesundheitlichen Risiken empfiehlt die Autorin, lange Anfahrtszeiten zu reduzieren. Betriebe könnten sich bemühen, Pendeln außerhalb der Stoßzeiten zu ermöglichen – oder die Arbeit im Home Office erlauben.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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