nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
20.09.2018

Öffentliche Verwaltungen investieren in Digitalisierung

Abseits des Dauerthemas IT-Sicherheit beschäftigt die Behörden vor allem die Umsetzung der E-Akte. Darüber hinaus stehen Open- und Mobile-Government oben auf der digitalen Prioritätenliste. Das zeigt die Studie „Branchenkompass Public Services 2018“ von Sopra Steria Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.

Herzstück der Investitionen in Bund, Ländern und Gemeinden ist die Umstellung auf die papierlose Aktenführung: 38 Prozent der von Sopra Steria Consulting und dem F.A.Z.-Institut befragten Entscheider aus 100 deutschen Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltungen will bis 2020 hierfür einen erheblichen Budgetanteil einsetzen. Bei einer Mehrheit von 57 Prozent der Verwaltungsentscheider befinden sich die elektronische Akte und digitale Arbeitsabläufe in der Umsetzungsphase.

Die öffentliche Verwaltung wird offen ...

Signifikante Investitionen planen die öffentlichen Verwaltungen zudem in den Bereichen Open Government und Mobile Government. Open Government bedeutet, dass Informationen und Daten, insbesondere solche, die von öffentlichen Institutionen produziert werden, öffentlich frei verfügbar und weiter nutzbar sein sollen.

Open Government eröffnet zusätzliche Chancen für politische Teilhabe interessierter Bürgerinnen und Bürger. Zugleich erleichtern die öffentlichen Verwaltungen Unternehmen den Zugriff zu Daten (Open Data) und liefern ihnen damit Impulse zur Entwicklung neuer Geschäftsmodelle. Damit die von Bund-, Länder- und Kommunalverwaltungen bereitgestellten Informationen einfach auffindbar sind, wurde das bundesweite Metadatenportal GovData geschaffen.

... und mobil

Mobile Government ist vor allem Thema der großen Kommunen ab 100.000 Einwohner. Diese haben zumeist schon investiert (50 Prozent), jeder dritter Verwaltungsentscheider berichtet von geplanten Projekten. Immer mehr Städte und Gemeinden ermöglichen bereits Verwaltungsservices auf mobilen Endgeräten. Bekannte Beispiele sind Melde-Apps, mit denen Verkehrsprobleme oder Müllablagerungen mitgeteilt werden können.

Mobile Endgeräte verändern zudem die Arbeit der Verwaltungsmitarbeiter. Ein Beispiel dafür ist der im Oktober 2017 gestartete Pilotbetrieb „Mobiler Arbeitsplatz“ der Polizei Rheinland-Pfalz. Hier bietet die Anbindung mobiler Endgeräte viele Vorteile, indem beispielsweise Daten zu Verkehrsunfällen oder Strafanzeigen direkt vor Ort eingegeben oder Daten aus dem Einwohnermeldesystem abgerufen und überprüft werden können.

Interesse an KI und Blockchain

Mit dem spürbaren Fachkräftemangel wächst das Interesse bei Bund, Ländern und Kommunen an Zukunftstechnologien wie Künstliche Intelligenz (KI) und Blockchain. Ziel ist, mehr Tätigkeiten zu automatisieren. Bisher haben zwei Prozent der befragten Verwaltungen in KI-Lösungen investiert. Bis 2020 wird dieser Anteil allerdings auf 16 Prozent steigen. Konkrete Einsatzfelder sind die Analyse, Kategorisierung und Verteilung von Bürgeranfragen sowie von Anträgen.

Sieben Prozent der Verwaltungsentscheider haben Budget für Blockchain-Projekte vorgesehen. Die Technologie eignet sich für Bund, Länder und Kommunen vor allem dazu, komplexe Vorgänge mit vielen gleichzeitig beteiligten Stellen schneller zu erledigen. Staatliche Leistungen, zum Beispiel Arbeitslosengeld und BAföG, könnten ausgezahlt werden, ohne dass jede Transaktion physisch durch viele Hände laufen muss, bis sie legitimiert ist.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Sopra Steria

Weiterführende Information
DNV GL Business Assurance [Anzeige]

Kostenloser Download

  • 5 Schritte zu einem nachhaltigen Prozessmanagement

  • Prozessreifegrad Assessments

  • Self-Assessment BPM

Jetzt kostenlos downloaden!