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19.11.2018

Neues Bewertungssystem für den Pflege-TÜV

Pflegebedürftige und ihre Angehörigen sollen für die Suche nach einem guten Heim künftig aussagekräftigere Bewertungen bekommen. Das sehen Empfehlungen für einen neuen «Pflege-Tüv» vor, die Wissenschaftler nun vorgelegt haben. Damit soll die tatsächliche Situation in den Einrichtungen realistischer erfasst werden.

Abgelöst werden soll auch das bisherige System mit umstrittenen Pflegenoten, die generell so positiv ausfallen, dass kaum Vergleiche möglich sind. Kommen soll die Umstellung voraussichtlich im Herbst nächsten Jahres.

Das Gutachten beschreibt Grundzüge eines neuen Prüfverfahrens. Dabei soll grundsätzlich der «Blick auf die tatsächliche Lebens- und Versorgungssituation» Vorrang vor der Beurteilung von Aufzeichnungen haben, wie es in der Konzeption heißt. In Auftrag gegeben worden war sie im vergangenen Jahr vom gemeinsamen «Qualitätsausschuss» von Pflegekassen und Leistungserbringern wie Heimen und Pflegediensten.

Aktuelle Prüfungen beschränken sich auf Dokumentation

Die Reform des Pflege-TÜV ist seit längerem überfällig. Die bisherigen Heim-Bewertungen kranken vor allem daran, dass sie sich schwerpunktmäßig auf die Dokumentation der Heime stützten, also das Festhalten der Pflege-Arbeit in Unterlagen. Zentraler Kritikpunkt an den online abrufbaren Benotungen ist zudem ihre mangelnde Aussagekraft.

So erzielten im Oktober Pflegeheime eine bundesweite Durchschnittsnote von 1,2. Von Land zu Land variierten die Noten zwischen 1,1 und 1,4. «Ein TÜV, bei dem heute fast jedes Heim ein «sehr gut» bekommt, verdient seinen Namen nicht», sagte auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU).

Neues Prüf- und Bewertungssystem in 2019

Künftig soll eine externe Prüfung durch Experten des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen erfolgen, die sich in einer Stichprobe ein Bild von bis zu neun Bewohnern machen. An erster Stelle stehe dabei nicht die allgemeine Frage nach der Eignung von Konzepten oder organisatorischen Festlegungen, heißt es im Gutachten - sondern ob Bewohner den «Bedürfnissen entsprechend Unterstützung» erhalten.

Anstelle der Pflegenoten schlagen die Wissenschaftler ein neues Bewertungssystem für die externe Prüfung vor - vier Kategorien, die mit quadratischen Kästchen symbolisiert werden sollen: «Keine oder geringe Qualitätsdefizite», «moderate Qualitätsdefizite», «erhebliche Qualitätsdefizite», «schwerwiegende Qualitätsdefizite». Dabei stehen vier Punkte für die beste Bewertung, ein Punkt für die schlechteste.

Ergänzend sollen Menschen auf Heimsuche weitere Informationen zu Ausstattung und besonderen Angeboten der Einrichtung bekommen - vom Internetzugang über Gedächtnistraining bis zum Friseur.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

dpa

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