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06.02.2019

Neue Strahlenschutz-Kennnummer soll Beschäftigte besser schützen

Beschäftigte, die in ihrem Beruf erhöhter Strahlung ausgesetzt sind, werden in Zukunft besser geschützt. Künftig erhalten alle betroffenen Beschäftigten eine Strahlenschutzregisternummer (SSR-Nummer), die auch bei Arbeitsplatz- oder Namenswechsel unverändert bleibt. Betroffen sind unter anderem Beschäftigte in der Medizin, Kerntechnik, Industrie, Forschung, Luftfahrt sowie an Arbeitsplätzen mit erhöhter Radonbelastung.

Mithilfe der neuen Strahlenschutzregisternummer sollen Informationen verlässlicher erfasst und die eindeutige Zuordnung der Strahlenbelastung, der sogenannten Strahlendosis, zur entsprechenden Person deutlich verbessert werden.

Arbeitgeber haben ab dem 31. Dezember 2018 drei Monate Zeit, die Kennzeichen für ihre aktuell in der Strahlenschutzüberwachung befindlichen Mitarbeiter zu beantragen. Verantwortlich für die Vergabe ist das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), das das berufliche Strahlenschutzregister betreibt.

Besseres Monitoring der Strahlendosis

Die eindeutige Zuordnung von Informationen über die jeweilige Strahlenbelastung zu den einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern soll helfen, deren Einsatz besser zu planen. Denn Unternehmen sind verpflichtet, ihre Beschäftigten so einzusetzen, dass die Strahlendosis, der diese ausgesetzt sind, den Grenzwert von 20 Millisievert im Kalenderjahr nicht übersteigt.

Darüber hinaus ist die Ermittlung von Dosiswerten über ein gesamtes Berufsleben hinweg beispielsweise entscheidend für die Anerkennung von Berufskrankheiten.

Strahlenschutzregister erfasst Daten

Das Strahlenschutzregister erfasst Daten zur beruflichen Strahlenbelastung und trägt damit zur Strahlenschutzüberwachung von Beschäftigten bei, die bei der Arbeit erhöhter Strahlung ausgesetzt sind oder sein könnten.

Es führt deutschlandweit Messwerte und Meldungen von etwa 100 behördlich bestimmten Messstellen, der Aufsichtsbehörden der Länder und der regionalen Registrierbehörden zusammen. Das Register reicht bis in die 1990er Jahre zurück und umfasst derzeit Angaben zu etwa 1,7 Millionen beruflich exponierten Personen.

Die neue Strahlenschutzregisternummer geht auf eine Neuregelung im Strahlenschutzgesetz zurück. Die Nummer wird durch eine nicht rückführbare Verschlüsselung aus der Sozialversicherungsnummer und den Personendaten der zu überwachenden Beschäftigten abgeleitet.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Bundesamt für Strahlenschutz/idw

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