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29.08.2019

Nachholbedarf bei Umwelt- und Menschenrechtsfragen

Deutsche Unternehmen berichten transparenter über genderspezifische Themen als über Korruptionsbekämpfung und Arbeitnehmerbelange. Auch die Berichterstattung zu Umweltfragen hinkt hinterher. Noch seltener wird über Menschenrechtsfragen berichtet. Dies geht aus einer Studie der NGO Development International hervor, die das Softwareunternehmen iPoint in Auftrag gegeben hat.

Europäische Unternehmen müssen seit 2017 neben finanziellen Belangen auch über ökologische und soziale Themen berichten. Das schreibt die Richtlinie zur nichtfinanziellen Berichterstattung vor, die 2014 von der Europäischen Union verabschiedet und 2017 als CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz in deutsches Recht umgesetzt wurde.

Die Richtlinie betrifft Firmen mit Sitz in der EU, die mehr als 500 Mitarbeiter haben und im besonderen Interesse der Öffentlichkeit stehen. Im Lagebericht oder in einem separaten nichtfinanziellen Bericht müssen sowohl Umwelt-, Sozial- und Arbeitnehmerbelange als auch Maßnahmen zur Bekämpfung von Korruption und Bestechung sowie zur Achtung der Menschenrechte behandelt werden. Für die Berichte gibt es jedoch keine einheitlichen Standards und die veröffentlichten Angaben und Werte sind von Unternehmen zu Unternehmen verschieden.

Themen teils stark unterschiedlich behandelt

Wie die Studie zeigt, thematisieren 69 Prozent der Unternehmen Chancengleichheit und die Mehrheit der Unternehmen gibt auch an, wie viel Prozent ihrer Angestellten Frauen sind. Hingegen wird der Anteil von Frauen in Führungspositionen nur von 171 Firmen kommuniziert.
Vergleichsweise wenig wird auch über Menschenrechte berichtet. Während 58 Prozent der Unternehmen in ihren Berichten das Thema Kinderarbeit behandeln, wird Zwangsarbeit in nur 34 Prozent der Berichte erwähnt und Konfliktmineralien in nur sechs Prozent der Fälle.

Zusammenhang von Emissionen und Klimawandel wird vermieden

Unter Umweltgesichtspunkten wird in den Berichten vor allem die Kohlenstoffdioxid (CO2)-Emissionen thematisiert. Andere Treibhausgase, Themen wie Wasserverschmutzung, Umweltbilanz oder der Bezug zum Klimawandel werden hingegen wenig betrachtet.
„Dennoch bemühen sich einige Firmen deutlich um Transparenz. Sie nutzen den Bericht auch, um zu zeigen, dass sie nicht nur eine finanzielle, sondern auch eine soziale ‘license to operate‘ verdienen“, sagt Dr. Chris Bayer, Leiter der Studie.

Development International hat im Rahmen der Studie 422 Berichte deutscher Unternehmen analysiert. Die Berichte aus dem Jahr 2017 wurden anhand von 67 Leistungskennzahlen (KPIs) ausgewertet. Diese basieren auf Indikatoren der Global Reporting Initiative (GRI), des UN Global Compact und des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK).

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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