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16.01.2018

Nachhaltige Unternehmen erzielen sechs Prozent mehr Marge

Kunden greifen tiefer in die Tasche, wenn sie dadurch ihr ökologisches und soziales Gewissen beruhigen können. Einzelhändlern und Herstellern nachhaltiger Konsumgüter beschert dies Geschäftsergebnisse, die deutlich über dem Branchendurchschnitt liegen.

Unternehmen, die nachhaltig wirtschaften, verbessern nicht nur ihr Image. Sie machen auch deutlich höhere Gewinne. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Nachhaltigkeitsagentur oekom research AG im Auftrag der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW). Dies gilt vor allem für Hersteller nachhaltiger Konsumgüter, Textilien, Lebensmittel und Getränke sowie Einzelhändler.

Der Margenvorsprung dieser Unternehmen gegenüber dem Durchschnitt ihrer Branchen betrug 2016 mehr als vier Prozentpunkte, wobei die EBIT-Margen in den Jahren zuvor sogar mehr als sechs Prozentpunkte höher waren, errechneten die Analysten. Im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre erzielten Unternehmen eine um zwei Prozentpunkte höhere EBITDA-Marge, wenn sie nachhaltig wirtschafteten.

Kunden fragen verstärkt nachhaltige und regionale Produkte nach

„Vor allem in den Regalen des Einzelhandels ist Nachhaltigkeit sehr präsent. Die zunehmende Nachfrage der Kunden nach regionalen oder mit einem Umweltsiegel versehenen Produkten treibt nicht nur das Angebot in die Höhe, sondern auch die Marge“, urteilten die Analysten Clemens Bundschuh, Martin Dresp und Pia Emunds.

Zwar beeinflussten auch andere Faktoren die Gewinnmarge, doch könnten nachhaltig agierende Konsumgüterunternehmen und Einzelhändler ihre durch ihr soziales und ökologisches Engagement höheren Preise aufgrund des Konsumvorlieben der Verbraucher an ihre Kunden weitergeben.

Keine Auswirkungen im B2B-Geschäft

Entsprechende Margenvorteile hätten sich für den gesamten Konsum- und Handelssektor gezeigt. Dazu gehören neben den Nahrungsmittel- und Getränkeherstellern auch Anbieter von Hygieneartikeln, Einzel- und Großhändler sowie Textilunternehmen.

Keinen eindeutigen Einfluss konnten die Analysten dagegen bei Maschinenbauern, Automobilzulieferern, Chemie-, Pharma-, oder Bauunternehmen feststellen, da diese ihre Produkte nicht an Endkunden verkaufen.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Oekom Research/LBBW

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