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12.05.2015

EU fordert Rechtssicherheit für industriellen Datenaustausch

Vor allem KMU sträuben sich aus Angst vor zu viel Transparenz vor einer vernetzten Digitalisierung der Produktion. Schützenhilfe kommt jetzt von EU-Kommissar Günther Öttinger. Er fordert ein virtuelles Sachenrecht.

In einer vernetzten Fabrik fallen riesige Datenmengen an. "Wenn diese Daten abgegriffen werden, kann ein mittelständisches Unternehmen seinen Wettbewerbsvorteil und damit seine Existenzberechtigung verlieren", warnt Reinhold Festge, der Präsident des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA).
Datensicherheit sei daher noch ein großer Knackpunkt beim Thema Industrie 4.0. Das kritisiert auch der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI). "Uns fehlt eine gemeinsame sichere Sprache für die neue digitale Welt", sagt BDI-Präsident Ulrich Grillo.

Standards für sicheren Datenaustausch

Diese Sprache nun soll die "Plattform Industrie 4.0" schaffen. Der Expertenverbund aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gewerkschaften werde ab sofort die notwendigen Standards erarbeiten, kündigt Siegmar Gabriel an. Der Wirtschaftsminister sieht die neue Plattform aber nicht nur als eine nationale Angelegenheit. Sie könne auch Schrittmacher sein bei der Suche nach europäischen Lösungen für die digitale Welt der Zukunft.

Virtuelles Sachenrecht für Daten im EU-Raum

EU-Kommissar Günther Oettinger: "Daten sind der Rohstoff der Zukunft." Der erste Schritt in Richtung Datensicherheit sei die Schaffung einer rechtlichen Grundlage, die zuordnet, wem Daten gehören. "Es ist klar geregelt, wem ein Haus gehört und wem ein Auto. Das muss es auch für die digitale Welt geben", so Oettinger. "Wir brauchen ein virtuelles Sachenrecht, einen klaren rechtlichen Rahmen, der dann auch für die amerikanischen Unternehmen in Europa gilt."

Eine Befragung im Auftrag der DZ Bank zeigt: 42 Prozent der Unternehmen mit einem Umsatz zwischen 50 und 125 Millionen Euro geben an, dass die Digitalisierung in ihrer Geschäftsstrategie keine Rolle spielt. Als Gründe werden eine zu hohe Abhängigkeit von der technischen Infrastruktur, zu viel Transparenz im Wettbewerb und ein möglicher Verlust der Datensicherheit genannt.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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