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03.12.2018

Mitarbeitersuche macht Firmen Sorgen

Nicht genug fähige Mitarbeiter zu finden, halten deutsche Unternehmen nach einer Umfrage der Unternehmensberatung Deloitte inzwischen für das größtes Risiko für ihren Betrieb.

Knapp die Hälfte der 180 befragten Finanzvorstände sehen internationale politische Entwicklungen und steigende Lohnkosten als hohes Risiko in den nächsten zwölf Monaten, zwei Drittel einen Fachkräftemangel.

Gut ein Drittel der befragten Unternehmen gibt an, Mitarbeiter mit der notwendigen Berufserfahrung, passendem Ausbildungsniveau und angemessenem technischen Wissen seien Mangelware. Vor allem im IT-Technologie-Bereich sei es schwer, Stellen zu besetzen. „Am meisten leiden der Handel (80 %), die Energie- und die Konsumgüterindustrie (73 bzw. 70 %) unter einem Mangel an Tech-Talenten. Die Automobilindustrie scheint zusätzlich noch starke Probleme zu haben, Stellen im Bereich Forschung und Entwicklung zu besetzen“, heißt es in der Studie.

Die Unternehmen setzen vor allem auf Fortbildung und auf ein attraktiveres Arbeitsumfeld, um Abhilfe zu schaffen. Nur 13 Prozent versuchen, „neue Talent-Pools für sich zu nutzen, wie beispielsweise ältere Arbeitnehmer“.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

dpa

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