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07.02.2019

Minderwertige Fake-Apps mit guten Bewertungen im Umlauf

Über 15 kostenpflichtige Navi-Apps ziehen Usern derzeit das Geld aus der Tasche und greifen seine Daten ab. Obwohl sie keinen Zusatznutzen bieten, wurden die Fälschungen im Google Play Store gut bewertet.

Die kostenpflichtigen Navigationsanwendungen missbrauchen das kostenlose Google Maps für ihre Zwecke. Das wird lediglich durch kosmetische Anpassungen wie eine neue Benutzeroberfläche kaschiert. Versprochene Zusatzfunktionen, wie Kartographiemöglichkeiten, Kompass oder Tacho, gibt es entweder überhaupt nicht oder in einer so rudimentären Form, dass sie dem Nutzer keinerlei Mehrwert bieten.

Datenschutzverstöße durch Fake-Apps

Bei den Fake-Apps zahlt der Anwender zudem gleich doppelt: mit seinen Nutzerdaten und dem Kaufpreis für eine App, deren Funktionen es bei Google Maps kostenfrei gibt.

Ein Teil der Fälschungen verlangt vom Anwender Zugriffsrechte auf die Kontakte und das Telefonbuch, was bereits ein deutlicher Hinweis auf Datenschutz-Probleme ist. Einer der App-Entwickler bietet das Produkt nicht nur kostenpflichtig an, sondern verlangt ein weiteres Mal Geld dafür, dass die In-App-Werbung ausgeblendet wird.

Apps aktiv trotz Regelverstößen

Darüber hinaus verstoßen die Apps eindeutig gegen die Google-Richtlinien für den Play Store. Dies wirft die Frage auf, mit welchen Maßnahmen Google die Qualität und Sicherheit der angebotenen Apps gewährleistet ­ zumal dieser App-Skandal nicht der erste seiner Art ist.

Gute Bewertungen sind kein Qualitätsgarant

Offensichtlich lassen sich zahlreiche Anwender nicht durch eine Vielzahl von schlechten Bewertungen für eine App abschrecken. Einige Nutzer vergeben völlig kritiklos sogar vier Sterne. Das deutet darauf hin, dass viele Anwender darauf verzichten, sich über Apps vor dem Kauf und der Installation zu informieren. Sich allein auf die Listung im Google Play Store zu verlassen, ist jedoch zweifellos nicht ausreichend.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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