nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
30.04.2015

Milliardenschäden durch Datenklau

Mehr als die Hälfte der deutschen Unternehmen waren bereits von Datendiebstahl, Sabotage oder Spionage betroffen. Besonders interessant für Angreifer ist der Automobilbau, sagt eine Umfrage des IT-Branchenverbands Bitkom.

51 Prozent der Unternehmen geben an, bereits Opfer von Datendiebstahl, Sabotage oder Spionage geworden zu sein. Weitere 28 Prozent vermuten, dass es bei ihnen im Haus bereits zu einem solchen Vorfall gekommen ist.

Automobilbranche besonders betroffen

In mittelständischen Firmen ist die Gefahr von Wirtschaftsspionage geringer ausgeprägt als bei größeren Konzernen. Betreiber kritischer Infrastrukturen wie Energie- und Wasserversorger, die Ernährungsindustrie oder öffentliche Einrichtungen sind aber nicht signifikant höher betroffen, sondern eher der Automobilbau mit 68 Prozent Ausspionierten. Es folgen die Chemie- und Pharmabranche sowie das Finanz- und Versicherungsfirmen. Die IT- und Telekommunikationsindustrie rangiert im Mittelfeld mit 52 Prozent.

51 Milliarden Euro Schaden

Nach Schätzung der Befragten belaufen sich die Schäden auf einen jährlichen Schaden von 51 Milliarden Euro. Sie setzen sich zusammen durch Umsatzeinbußen durch Plagiate (23 Milliarden Euro) und Kosten durch Patentrechtsverletzungen (18,8 Milliarden). Verluste durch Ausfall, Diebstahl oder Beeinträchtigen von IT-Systemen sowie Produktions- und Betriebsabläufen taxieren die Betroffenen auf 13 Milliarden Euro.

Diebstahl von Computer & Co.

Häufigstes Delikt ist mit 28 Prozent der Diebstahl von IT- oder Telekommunikationsgeräten und der darauf gespeicherten Daten. Manipulierte Mitarbeiter beklagen 19 Prozent der Unternehmen, es folgen der Diebstahl sensibler elektronischer Dokumente (17 Prozent), sabotierte IT-Systeme oder Betriebsabläufe (16 Prozent) und Lauschangriffe auf Besprechungen oder Telefonate (8 Prozent). Größere Firmen sind davon häufiger betroffen.

Einfallstor IT

Fast die Hälfte der Unternehmen sieht sich regelmäßig IT-Angriffen ausgesetzt, knapp 20 Prozent beklagen Cyber-Attacken mindestens einmal pro Woche. Einfallstor für Sabotageakte ist mit 34 Prozent vor allem die Informationstechnik selbst, es folgen Logistik und Einkauf. Forschung und Entwicklung werden im Durchschnitt nur bei neun Prozent direkt anvisiert.

Viele interne Täter

Bestätigt hat die Studie die Annahme, dass Delikte vor allem auf das Konto von Innentätern gehen: 52 Prozent der Beteiligten verweisen auf aktuelle oder ehemalige Mitarbeiter, 39 Prozent aufs "unternehmerische Umfeld", 17 Prozent auf "Hobby-Hacker". Auf organisierte Kriminalität tippen 11, auf ausländische Nachrichtendienste nur 3 Prozent, wobei Betreiber kritischer Infrastrukturen hier von höheren Sätzen ausgehen. Diese fühlen sich vor allem aus Russland (30 Prozent) und China (18 Prozent) angegriffen.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

keine Kommentare
Diesen Artikel kommentieren





Über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zum Zweck der Kommentierung von Inhalten informiert Sie unsere Datenschutzerklärung.
DNV GL Business Assurance [Anzeige]

Kostenloser Download

  • 5 Schritte zu einem nachhaltigen Prozessmanagement

  • Prozessreifegrad Assessments

  • Self-Assessment BPM

Jetzt kostenlos downloaden!