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03.02.2014

Milliarden-Einsparungen: Ideen-Management wird nicht ausgeschöpft

Nur jeder dritte Beschäftigte beteiligt sich einer Studie zufolge am Ideen-Management. Trotz steigender Zahlen sei das jedoch immer noch zu wenig, meinen Experten, denn zu selten werde Ideen-Management als Führungsaufgabe verstanden.

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Bild: Fotolia

Ein Ideen-Management, oder auch Vorschlagswesen genannt, findet mittlerweile in vielen deutschen Unternehmen statt – mit stark steigender Teilnehmerzahl. 2012 wurden doppelt so viele Vorschläge wie im Vorjahr eingereicht: pro 100 Mitarbeiter 164 Vorschläge. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Studie des Deutschen Instituts für Betriebswirtschaft an der 145 Unternehmen mit rund 1,6 Millionen Beschäftigen teilnahmen.

Die guten Ideen ihrer Mitarbeiter brachten den Betrieben bundesweit Einsparungen im Wert von 1,15 Milliarden Euro. Dabei beteiligte sich nur jeder dritte Mitarbeiter am Ideen-Management. Die durchschnittlich gezahlte Prämie für jeden prämierten Vorschlag betrug 74 Euro.

Verbesserung durch Selbsthilfe und Eigeninitiative

Christoph Gutknecht leitet das Ideen- und Innovations-Management am Deutschen Institut für Betriebswirtschaft. Ihm zufolge sollten Führungskräfte das Ideenpotenzial der Mitarbeiter stärker nutzen. Selbsthilfe und Eigeninitiative seien dabei die besten Möglichkeiten, weil sie von Mitarbeitern kommen und im Unternehmen daher einen breiten Konsens fänden, so Gutknecht. Externe Berater würden dagegen eher auf Ablehnung stoßen. Die Motivation von Mitarbeitern, sich am Ideen-Management zu beteiligen, begründen Arbeitspsychologen damit, dass die resultierende Anerkennung die Teilnehmer motiviere.

Ideen-Management als Führungsaufgabe

Ideen-Management nutzen Unternehmen aller Größen – von Konzernen bis zu kleinen und mittelständischen Unternehmen. Christiane Kersting, Geschäftsführerin im Deutschen Institut für Ideen- und Innovations-Management, schätzt die Verbreitung im Mittelstand auf rund 70 Prozent, bei kleinen Betrieben immerhin auf 20 Prozent. Die Ideen kämen hier vor allem aus der Produktion.

Einer Studie ihres Instituts zufolge nehmen Unternehmen einen Ausfall von Milliarden Euro in Kauf, weil sie das Ideenpotenzial ihrer Mitarbeiter nicht oder nicht genug ausschöpfen. Zwar sei das Ideen-Management verbreitet, doch nicht systematisch installiert. Es werde von vielen Managern noch nicht als tägliche Führungsaufgabe verstanden, so Kersting.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Deutsches Institut für Betriebswirtschaft GmbH

www.dib.de

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