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10.11.2017

Mikroelektronik: Deutschland droht, Anschluss zu verpassen

Der VDE appelliert an die Politik, die Mikroelektronik nicht aus der Hand zu geben - insbesondere angesichts der Konkurrenz aus Asien. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, brauche Deutschland mehr Bildung und Investitionen.

Deutschland ist seit Jahren Weltmarktführer in der Mikrosystemtechnik (MST). Aber mit der Digitalisierung würden die Karten auf dem internationalen Markt neu gemischt. Ohne eine wettbewerbsfähige Mikroelektronik-Industrie droht die Exportnation, zum Importeur von Schlüsseltechnologien zu werden, warnt der VDE.

Ohne Mikroelektronik keine Digitalisierung

Chips sind das Nervensystem der Digitalisierung. Im Internet of Things (IoT) ermöglichen Mikrosysteme neue Anwendungen in Bereichen wie Autonomes Fahren sowie Industrie 4.0. Laut Prognosen soll die weltweite Nachfrage bis 2030 auf 100 Billionen ansteigen - ein enormes wirtschaftliches Potential für die Exportnation Deutschland, das jedoch angesichts der aktuellen Lage ungenutzt zu bleiben droht.

Europa schwächelt auf dem Halbleitermarkt

Auf dem globalen Halbleitermarkt fällt Europa erstmals unter die 10 Prozent-Marke. Selbst in ihren Vorzeige-Domänen Automotive und Industrie ist die deutsche Wirtschaft unterdurchschnittlich gewachsen. Erschwerdend kommt hinzu: Allein in den nächsten zehn Jahren fehlen nach VDE-Prognosen mehr als 100.000 neue Ingenieure.

Wettlauf gegen Asien

Bis 2020 stellt die Bundesregierung eine Milliarde Euro bereit, um Investitionen in der Industrie zu stimulieren. Diesen Schritt begrüßt der Technologieverband. Dennoch warnt Dr. Kegel: "Während wir diese Schritte gehen, springen manche Wettbewerber aus Asien staatlich gedopt in Siebenmeilenstiefeln voran." Demnach soll Deutschland sein Handeln konsequent auf die Zukunft ausrichten, um die Position als Industriestandort im internationalen Wettbewerb nicht zu verlieren.

"Wir brauchen schlichtweg eine umfassende Industrialisierungs- und Digitalisierungsstrategie mit der Mikroelektronik als Herzstück", fordert Dr. Kegel. "High Tech und Innovationen müssen stärker gefördert, die IKT-Infrastruktur und 5G als Kommunikationsstandard ausgebaut werden. Und es muss dringend mehr Geld in die Ausbildung gesteckt werden."

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

VDE

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VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik (VDI/VDE-GMA)

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Tel.: 0211 6214-226

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