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26.06.2020

„Made in Switzerland“ nicht gut genug für Deutschland

Auslieferung von Schweizer Masken stockt wegen Zertifizierung

Atemschutzmasken «made in Switzerland» sind zwar in der Produktion, aber die Auslieferung ist blockiert. Es fehlt das Zertifikat einer Prüfstelle, und die gibt es nicht in der Schweiz.

Deshalb hat der Hersteller Flawa sich an das deutsche Prüfinstitut Tüv Nord gewandt. «Die Zeitspanne, bis die Zertifizierung vorliegt, hängt von der Auslastung des Prüfinstituts Tüv Nord in Deutschland ab», sagte Firmensprecher Alfredo Schilirò am Mittwoch.

Beim Tüv Nord hieß es dagegen, das Auftragsvolumen sei zwar groß, man arbeite aber im Drei-Schicht-Betrieb rund um die Uhr. «Dadurch können wir die beauftragten Laborprüfungen innerhalb weniger Tage durchführen», sagte Sprecherin Franziska Nieke. Vielmehr ist nach ihren Angaben die Firma am Zug, es fehlten noch Unterlagen. «Nach Erhalt aller Unterlagen und der Masken dauert es etwa zwei Wochen bis zur Zertifikatsausstellung», sagte sie. Nach den Laborarbeiten müssten noch die Prüfberichte erstellt werden. Schilirò betonte am Nachmittag, die Auftragsbestätigung von Tüv Nord sei bei Flawa am Mittwoch eingegangen - insofern müssten alle Unterlagen vorliegen.
Tüv Nord war für eine Bestätigung zunächst nicht zu erreichen.

In der Schweiz wurden wegen des Mangels an Gesichtsmasken zu Beginn der Corona-Krise zwei Maschinen in China gekauft, die eigentlich schon im April 64 000 Masken pro Tag produzieren sollten. Die Lieferung verzögerte sich zunächst, der Aufbau dauerte sechs Wochen.
Seit Anfang Juni seien sie in Betrieb, sagte Schilirò, seit zwei Tagen sei die Produktion auf einen Zwei-Schicht-Betrieb hochgefahren.
Da die produzierten Masken genau den Vorgaben entsprächen, sei nicht mit nachträglich nötigen Anpassungen zu rechnen.

Sorge, dass der Bedarf nicht mehr da sein könnte, wenn das Zertifikat da ist, hat er nicht. Es gehe unabhängig von der Corona-Krise auch grundsätzlich um die Ausstattung mit ausreichend Schutzmasken. Das Unternehmen sitzt in Flawil, rund 70 Kilometer östlich von Zürich.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

dpa

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  • Erschienen am 27.05.2020

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  • 29.06.2020 von Titel falsch gewählt.

    Der Titel des Artikels auf qz-online ist leider sachlich falsch gewählt und irreführend.
    Wenn, dann wäre „made in switzerland“ nicht gut genug für Europa, aber auch darum geht es im Kern nicht.
    Im vorliegenden Artikel und Fall des schweizer Herstellers geht es um die Marktzulassung des Produktes für den europäischen Markt. Gerade die Verordnung 2016/425/EU über persönliche Schutzausrüstung schreibt genau diese Tests und Zulassungsprozeduren vor, die durch eine Benannte Stelle erfolgen müssen.

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