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31.05.2001

Kratz- und Verschleißfestigkeit von Lacken richtig messen

Staubkörner in der Luft und Bürsten von Waschanlagen hinterlassen schnell erste Spuren im Lack neuer Fahrzeug, die im hellen Sonnenlicht als ein Heer feinster Kratzer zu erkennen sind. Zwar sind sie 30-mal dünner als ein Haar, doch können sie Autolack und Besitzerstolz nachhaltig trüben. Um kratzfeste Lacke entwickeln zu können, benötigen Hersteller daher objektive Prüfverfahren.Bisher verwendeten die Hersteller zu wenig reproduzierbare Verfahren um Kratz- oder Verschleißfestigkeit von Lacken richtig zu messen. Das Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik (IST) hat eine Prüfmethode entwickelt, die präzise den Verschleiß mißt, aus der dann auf die Kratzfestigkeit geschlossen werden kann.Bei diesem Verfahren wird der Verschleiß mittels "Kubikmeter pro Newtonmeter" (als Volumen des abgetragenen Materials pro aufgewendeter Verschleißarbeit) festgestellt. Diese mechanische Arbeit verrichtet ein Kalottenschliffgerät, das als "Calo Tester" vom Braunschweiger Unternehmen BAQ GmbH vermarktet wird. Eine Kugel von drei Zentimetern Durchmesser rotiert auf der Lackfläche, wobei die eigentliche Arbeit von einem Schleifpulver verrichtet wird. Die Kugel besteht aus einem ähnlichen Kunststoff wie die Bürsten in Waschanlagen und das Pulver muss Staub oder Schmutz auf dem Auto möglichst gut nachahmen. Dafür wird Aluminiumoxid einer bestimmten Korngröße und Kantigkeit verwendet. Die Kugel schmirgelt eine winzige kreisrunde Delle in den Lack. Nach drei Minuten ist die eingeschliffene Kalotte typischerweise weniger als einen Millimeter breit. Der genaue Wert lässt sich dann unter dem Mikroskop ausmessen und das Volumen des verloren gegangenen Lacks daraus errechnen. Je weniger Abrieb, desto kratzfester ist der Lack.Das praxisnahe und schnelle Verfahren liefert eine in der Werkstofftechnik etablierte Kenngröße: den Verschleißwert. Sie ermöglicht dem Farbenhersteller, die Abriebfestigkeit seiner Produkte zu objektivieren und sie gezielt zu verbessern. Weitere Informationen auf der Website des .


Petra Weber, QM-InfoCenter-Redaktion
newsredaktion <AT> qm-infocenter.de

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