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14.01.2015

KMU sind bei der Cloud skeptisch

Zwölf Prozent der deutschen Unternehmen haben schon den Schritt in die Cloud gewagt. Doch dabei gilt: Je größer das Unternehmen, desto wahrscheinlicher wird der IT-Dienst aus der Wolke genutzt.

Im Jahr 2014 haben zwölf Prozent der deutschen Unternehmen Cloud Computing genutzt. Das geht aus den Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hervor.

Sicherheitsbedenken weit vorn

Auffallend ist, dass vor allem größere Unternehmen den Service nutzen. Während es nur zehn Prozent der Firmen mit zehn bis 49 Beschäftigten sind, setzen bereits 37 Prozent der Unternehmen mit 250 und mehr Beschäftigten auf die Cloud. Als Hindernisse werden meist Sicherheitsbedenken (37 Prozent) oder rechtliche Unsicherheiten (32 Prozent) genannt.

Daten speichern und mehr Unabhängigkeit

Jene Unternehmen, die via Internet auf IT-Dienste zugreifen, tun dies in erster Linie zur Speicherung von Daten (56 Prozent), für E-Mails (46 Prozent) und zum Betrieb von Unternehmensdatenbanken (34 Prozent). Dabei erhoffen sie sich durch höher entwickelte und dennoch bezahlbare Cloud Services Wettbewerbsvorteile.

Außerdem schätzen die Unternehmen die Unabhängigkeit von externen Anbietern und hoffen auf weniger Störungen des Geschäftsablaufs. Daher werden gerne komplexe und intensive IT-Dienste (43 Prozent) wie Finanz- und Rechnungswesen (25 Prozent) oder die Verwaltung von Kundendaten (18 Prozent) genutzt.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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