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27.06.2019

Kennzeichnung für Nährwert in Nahrungsmitteln

In die Diskussion um ein Nährwert-Logo auf Lebensmitteln kommt Bewegung. Während Ernährungsministerin Julia Klöckner noch an den Vorbereitungen für ein Kennzeichen arbeitet, spricht sich der Nahrungsmittelkonzern Nestlé für den sogenannten "Nutri Score" aus.

Damit folgt Nestlé Unternehmen wie Danone und Bofrost, die erste Verpackungen hierzulande schon mit dem Nutri Score kennzeichnen. Dieser fasst die gesamte Nährwertqualität der Lebensmittel in einer fünfstufigen Farbskala von A bis E zusammen. In Deutschland wolle man die Farbskala «unverzüglich» einführen, «sofern die rechtlichen Voraussetzungen hierfür geschaffen werden».

Nutri Score ist umstritten

Der Nutri-Score ist in der Lebensmittelindustrie umstritten, der Branchenverband BLL empfiehlt ein eigenes System. Es gibt auch andere Modelle wie schwarze Warnsymbole oder ein Siegel mit Sternen. Sie sollen Verbrauchern den Überblick erleichtern, da viele bei den gängigen Tabellenangaben zu Kalorien oder Zucker nicht durchblicken.

Der Nutri Score bezieht neben dem Gehalt an Zucker, Fett und Salz auch empfehlenswerte Bestandteile wie Ballaststoffe oder Proteine ein und gibt dann einen einzigen Wert an - auf einer fünfstufigen Skala von dunkelgrün bis rot. Verbraucherschützer und die SPD machen sich für das System stark. Ernährungsministerin Julia Klöckner (CDU) plant aber noch eine Verbraucherbefragung im Sommer über ausgewählte Systeme.

Standardisierte Kennzeichnung bis Jahresende

Foodwatch geht das Verfahren hierzulande zu langsam. Der Nutri Score sei wissenschaftlich abgesichert und in der Praxis erprobt, kritisierte Foodwatch-Expertin Luise Molling. Die Verbraucherschützer werfen Klöckner zu große Nähe zur Lebensmittelbranche vor - gerade zu Nestlé, nachdem die Politikerin in einem Video die Fortschritte des Konzerns beim Reduzieren etwa von Zucker in Lebensmitteln würdigte.

Bis der Nutri Score in Deutschland kommt, wird aber Zeit vergehen. Die Verbraucherminister der Länder haben sich dafür ausgesprochen, dass bis Jahresende ein einheitliches und möglichst standardisiertes Modell vorgelegt werden soll.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

dpa

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