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02.12.2020

Kaum Fans unter Mitarbeitern

Deutschen Unternehmen gelingt es nur selten, ihre Mitarbeiter zu Fans zu machen. Nur 21 Prozent der Beschäftigten sind Fan ihres Arbeitgebers, 29 Prozent sogar Gegner und Enttäuschte. Dabei scheint der veränderte Arbeitsalltag aufgrund der Corona-Pandemie keine wesentliche Rolle zu spielen. Das belegt die Studie "Mitarbeiterfocus Deutschland 2020" von 2HMforum.

"Die Corona-Pandemie zeigt uns noch keine konkrete Auswirkung auf die emotionale Bindung der Mitarbeiter zu ihren Arbeitgebern - weder im Positiven noch im Negativen. Seit Jahren stagniert die Zahl der Fans in den Unternehmen auf einem niedrigen Niveau; eine klare Niederlage für die Arbeitgeber, die damit viel Potenzial liegen lassen", sagt Studienleiter Dr. Frederik Meyer.

Fan-Quote hängt mit wirtschaftlichem Erfolg zusammen

Schätzen die Mitarbeiter die Lage des Unternehmens als positiv ein, liegt die Fan-Quote bei 31 Prozent. Wird sie als schlecht eingeschätzt, sinkt die Fan-Quote auf 11 Prozent. Führungskräfte tragen hierfür einen Teil der Verantwortung: Sie solten als Symbolfigur den Mitarbeitern Orientierung geben, Ängste nehmen und Unternehmenswerte vermitteln. In vielen Fällen strahlen sie die Krise aber förmlich aus, anstatt auch in schwierigen Zeiten fokussiert zu führen und zu lenken, so die Experten.

Entscheidend sind Vertrauen und Anerkennung

Die Bedeutung des Führungsstils für die Fan-Quote eines Unternehmens lässt sich auch an anderen Faktoren festmachen: "Mitarbeiter müssen Anerkennung und Vertrauen spüren", sagt Meyer. Zeige eine Führungskraft seinen Mitarbeitern häufig Wertschätzung im Gespräch, so steige die Anzahl der Fans. Spreche die Führungskraft nie oder selten Lob aus, steige die Anzahl der Gegner und Enttäuschten. Das Problem: Nur 22 Prozent der Befragten geben an, dass der oder die Vorgesetzte sie regelmäßig für gute Arbeit lobt.

Warum aber ist es so wichtig, Mitarbeiter zu Fans zu machen? "Unsere Studien zeigen seit vielen Jahren, dass Fan-Mitarbeiter motivierter sind und sich zum Beispiel privat fortbilden; dass sie ihren Arbeitgeber und seine Produkte weiterempfehlen; dass sie weniger Burnout- oder Boreout-gefährdet sind und vor allem ihrem Unternehmen auch in schwierigen Zeiten treu bleiben"

Noch viel Raum für Verbesserung

Weitere Studienergebnisse decken Schwachstellen auf:
- Nur 16 Prozent der Beschäftigten sagen: "Mein Vorgesetzter ist ein Vorbild für mich".
- Nur 31 Prozent der Beschäftigten haben "vollstes Vertrauen" zu ihrem Vorgesetzten.
- Nur 33 Prozent der Befragten sagen: Mein Chef trifft den richtigen Ton beim Ansprechen von Kritik.
- Nur 18 Prozent der Mitarbeiter sind vollkommen zufrieden mit ihrem Gehalt.
- Nur 33 Prozent der Mitarbeiter kennen die Werte, für die ihr Unternehmen steht.
- Nur 33 Prozent der Befragten empfehlen ihr Unternehmen als Arbeitgeber gerne weiter.
- 51 Prozent der Frauen geben an, durch die Corona-Krise im Berufsalltag betroffen zu sein, aber nur 44 Prozent der männlichen Beschäftigten.
- Nur 32 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass Deutschland digital fit für die Zukunft ist. Nur jeder Zweite ist mit der Digitalisierung seines Arbeitgebers zufrieden.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

2HMforum

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